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Festival präsentiert „Edelsteine“

Eckelshausener Musiktage Festival präsentiert „Edelsteine“

Unter dem Motto „Edelsteine“ präsentieren die 28. Eckelshausener Musiktage vom 31. Mai bis 9. Juni Konzerte in Marburg, Goßfelden, Caldern, Wetter, Buchenau, Eckelshausen, Biedenkopf und Bad Laasphe.

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Preisgekrönt: Das dänische Carion Bläserquintett gastiert am Pfingstsonntag im Glaspavillon von Auto Velte in Eckelshausen. Fotos: Veranstalter

Quelle: Rune Johansen

Eckelshausen. Es ist schon äußerst bemerkenswert, was der Verein Eckelshausener Musiktage seit 28 Jahren Sommer für Sommer präsentiert: Die Eckelshausener Musiktage sind fernab der Ballungszentren ein kleines, aber feines Kammermusikfestival geblieben, das mit einem vergleichsweise bescheidenen Etat hochkarätige, internationale Musiker an die Lahn holt und längst überregional wahrgenommen wird. Die fehlenden Mittel machen die Veranstalter um Katharina Zürcher, die Gründerin Annemarie Gottfried und Professor Julius Berger, der 1992 die künstlerische Leitung übernahm, wett durch „maßgeschneiderte Programme, die in den poetischen Orten des Lahntals zur Aufführung kommen“.

„Seit 28 Jahren erfüllen die Eckelshausener Musiktage den hohen Qualitätsanspruch Schauplätze auf dem Lande zu außergewöhnlichen Konzertorten zu verwandeln“, betont Pressesprecherin Katharina Zürcher.

In diesem Jahr stellen sich zwischen Marburg und Bad Laasphe viele junge Talente vor. Und erstmals in der Geschichte der Eckelshausener Musiktage wird eine Preisverleihung stattfinden: Das mit einem Grammy ausgezeichnete Tonstudio Tritonus übernimmt den Konzertmitschnitt der Uraufführung der zeitgenössischen Komposition von Johannes X. Schachtner. Rezitationen mit Gedichten von Georg Trakel und Thomas Bernhard, Orchesterkonzerte mit prominenten Solisten, Harfenmusik, Suiten, Bläseroktette, Klaviervirtuosität und Violoncello-Dialoge, Flötenklänge, beeindruckende Cembalointerpretationen und vieles mehr werden zu unvergesslichen Erlebnissen. Die Eckelshausener Musiktage bieten einen Ort der Kreativität und Begegnung, sie sind ein Quell für neue Strömungen und öffnen die Fenster für neue Sichtweisen.

von Uwe Badouin

Pfingstsonntag, 8. Juni, 20 Uhr, Glaspavillon Velte in Eckelshausen: Das preisgekrönte dänische Carion Bläserquintettspielt Werke von Beethoven, Liszt und Schostakowitsch.

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Das Programm

  • Samstag, dem 31. Mai, 20 Uhr, Atrium der Roth Werke in Buchenau: Eröffnungskonzert mit der Deutschen Erstaufführung der Sinfonia Concertante des Mozart Zeitgenossen Ignaz Franz von Beecke, Kammerorchester Concertino, Solisten: Julius und Hyun-Jung Berger, Leitung: Achim Fiedler.
  • Sonntag, 1. Juni, 20 Uhr, Atrium der Roth Werke in Buchenau: Violinkonzerte Nr. 2 D-Dur, Nr. 5 A-Dur und die Sinfonia Concertante Es-Dur von W.A.Mozart, Kammerorchester Concertino, Leitung: Petru Munteanu, Solisten: Yuzuko Horigome (Violine) und Elisabeth Kufferath ( Viola).Sonntag, 1. Juni, 20 Uhr, Atrium der Roth Werke in Buchenau: Violinkonzerte Nr. 2 D-Dur, Nr. 5 A-Dur und die Sinfonia Concertante Es-Dur von W.A.Mozart, Kammerorchester Concertino, Leitung: Petru Munteanu, Solisten: Yuzuko Horigome (Violine) und Elisabeth Kufferath ( Viola).
  • Montag, 2. Juni, 20 Uhr, Kirche Eckelshausen: „Soli Deo Gloria“ – der junge Starcellist Edward King spielt Werke von Johann Sebastian Bach und Krystof Penderecki.
  • Dienstag, 3. Juni, 20 Uhr Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe: Konzertabend „Weg von Salzburg!“, Flötenquartette 1 - 3 von Mozart, interpretiert von Yuzuko Horigome, Violine, Elisabeth Kufferath, Viola, Julius Berger, Violoncello und Maria Fedotova.
  • Mittwoch, 4.Juni, 20 Uhr im Maleratelier von Otto Ubbelohde in Goßfelden: Der österreichische Schauspieler Michael Dangl rezitiert Gedichte von Georg Trakl und Thomas Bernhard zu Musik des russischen Cembalisten Yury Martynov und der russischen Flötistin Maria Fedotova.
  • Donnerstag, 5. Juni, 20 Uhr, Rathaus Biedenkopf: „Verstohlen geht der Mond auf“ – Duo-Abend mit dem Pianisten Oliver Kern und dem Cellisten Julius Berger mit Werken von Bach, Brahms, Kodály und Schachtner.
  • Freitag, 6. Juni, 20 Uhr, Stiftskirhe Wetter: Die Mainzer Virtuosi unter der Leitung von Anne Shih und der Cellist Julius Berger spielen Ernest Blochs Werk „Prayer“ aus Jewish Life Nr. 1, das Lied ohne Worte von Mendelssohn-Bartholdy und Pablo Casals „El cant dels Ocells“.
  • Samstag, 7. Juni, 20 Uhr, Nicolaikirche Caldern: Die renommierte französische Harfenistin Giselle Herbert spielt Werke des Barock, der Romantik und des Impressionismus.
  • Pfingstsonntag, 8. Juni, 20 Uhr, Glaspavillon Velte in Eckelshausen: Das preisgekrönte dänische Carion Bläserquintettspielt Werke von Beethoven, Liszt und Schostakowitsch.
  • Pfingstmontag, 9. Juni, 19 Uhr, Landgrafenschloss Marburg: Zum Abschluss des Festivals spielen die Kronberg Academy Soloists Werke von Schostakowitsch, Tschaikowsky, Bruch, Hindemith, Albéniz und Pablo de Sarasate.
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