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Festival gelingt auch ohne „Ohrbooten“

Lahnwiesen Open Air Festival gelingt auch ohne „Ohrbooten“

Es war der perfekte Open-Air-Abend an der Lahn. Und selbst die spontane Absage des Headliners „Ohrbooten“ konnte die gute Stimmung der Festival-Besucher nicht dämpfen.

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Der Auftritt von „Sinew“ gehört zu den Höhenpunkten des Lahnwiesen Open Air.

Quelle: Tabea Reinelt

Marburg. Der frischgegründete Verein Musikkultur Marburg-Biedenkopf freute sich am Samstag nicht nur über perfektes Open-Air-Wetter, sondern auch über mehr als 2000 begeisterte Besucher.

Auf den Lahnwiesen spielten am Samstag auf Höhe der Mensa-Brücke ganz unterschiedliche Bands ihre Musik - von Pop über alternative Rock bis zu Hardcore war alles vertreten.

Am frühen Nachmittag war es vielen vielleicht noch zu heiß zum Tanzen, doch das änderte sich im Laufe des Abends. Spätestens als die Marburger Band „Sinew“ das Publikum mit alternative Rock bespielte, waren alle auf den Beinen. Sie hätten sicher auch nach 22 Uhr noch weitergetanzt, doch leider durften sie nicht. Einige mögen enttäuscht gewesen sein, dass der national bekannte Headliner „Ohrbooten“ aus Krankheitsgründen kurzfristig absagen musste, doch die regionale Musikszene tröstete darüber hinweg. Zum zweiten Mal fand das Lahnwiesen Open Air nun statt - und der Zulauf verdoppelte sich bereits. Kein Grund für Musikkultur Marburg-Biedenkopf sich auf den Lorbeeren auszuruhen. In zwei Wochen beginnt für den Hauptverantwortlichen Laurin Schwarzmayr und Co. schon die Planung für 2015. Der kürzlich gegründete Verein möchte das Lahnwiesen Open Air in Marburg fest etablieren und ist dabei auf dem besten Weg.

Ein ambitioniertes Unterfangen, zumal der Besuch des Festivals bisher sogar kostenlos war. Jeder soll die Möglichkeit haben daran teilzuhaben. Dennoch ist es möglich, dass in Zukunft Eintritt genommen wird, damit das Lahnwiesen Open Air weiter wachsen kann. Es geht dem ehrenamtlichen Verein dabei um die Freude am Planen und an der Musik, nicht um Profite.

Die selbst noch sehr jungen Mitglieder planen außerdem, Nachwuchs-Bands zu fördern und ihnen durch das Festival die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit Profis zu geben. Man darf also auf weitere Projekte von Musikkultur Marburg-Biedenkopf gespannt sein.

von Tabea Reinelt

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