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Fantasy-Verfilmung mit vielen Kämpfen und Romantik

Neu im Kino: Chroniken der Unterwelt Fantasy-Verfilmung mit vielen Kämpfen und Romantik

Die Fantasy-Reihe „Chroniken der Unterwelt“ der Bestseller-Autorin Cassandra Clare hat Millionen von Fans. Auch die Verfilmung wird in erster Linie Teenager ansprechen.

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Die Tochter von Phil Collins, Lily Collins, wird in „Chroniken der Unterwelt“ zur Schattenjägerin. Foto: Constantin

Quelle: Constantin Film Verleih

Marburg. Schleimige Monster, Hexen, Werwölfe, Vampire, Dämonen, Feen und Fabelwesen - und mittendrin die tapferen Schattenjäger, die eine ahnungslose Menschheit gegen das Böse verteidigen: Bestseller-Autorin Cassandra Clare hat sich diese Fantasy-Welt ausgedacht und mit „Chroniken der Unterwelt“ eine weltweit erfolgreiche, mehrteilige Teenager-Saga geschrieben. Über 22 Millionen Mal wurden die Bücher inzwischen verkauft.

Hinter den Kulissen der Wirklichkeit eröffnet sich eine zweite, ganz andere Welt, in der die sogenannten Schattenjäger, die Engel-Mensch-Mischwesen sind, seit langer, langer Zeit gegen finstere Dämonen kämpfen - unbemerkt von den Menschen, die von dieser Parallelwelt nichts ahnen. Es ist der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, den Cassandra Clare in ihren Romanen erzählt. Es ist ein Kampf, der nicht zu gewinnen ist, die Welt aber einigermaßen im Gleichgewicht hält. Jetzt wurde der erste Band von Regisseur Harald Zwart („Karate Kid“) mit viel magischem Hokuspokus, gnadenlosen Schwertkämpfen und einem Schuss romantischen Kitsch rasant inszeniert.

Von einem Tag zum anderen wird das Leben der Schülerin Clary Fray (Lily Collins) vollkommen auf den Kopf gestellt. Das Mädchen erfährt, dass es zur Spezies der Schattenjäger gehört und sich plötzlich in einer magischen und gefährlichen Welt behaupten muss. Um ihre plötzlich verschwundene Mutter zu retten, schließt sie sich einer kleinen Gruppe von Nephilim an, wie die Schattenjäger auch genannt werden, und begibt sich auf die Suche nach einem geheimnisvollen Kelch. Hinter dem ist auch der finstere Valentine Morgenstern her, der angsteinflößend von Jonathan Rhys Meyers („Die Tudors“) verkörpert wird.

Zwischen all den Kämpfen, die zuweilen recht brutal inszeniert sind, ohne dass man aber wirklich Blut fließen sieht, kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Zwischen Clary und dem Schattenjäger Jace, gespielt von Jamie Campbell Bower, der bereits bei „Harry Potter“ und „Twilight“ zu sehen war, entspinnt sich eine zarte Romanze, die ihren Höhepunkt in einer etwas kitschigen Treibhausszene findet, bei der sich alles nur um die Frage dreht: Küssen sie sich oder nicht?

Das Nachsehen scheint hier Clarys bester Freund Simon (Robert Sheehan) zu haben, der schon lange heimlich in sie verliebt ist. Für eine ordentliche Portion Gefühlswirrwarr ist also gesorgt und bietet romantische Ruhepausen während des Schlachtengetümmels und einiger beunruhigender Schockmomente.

Der Film läuft im Cineplex.

von Wolfgang Marx

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