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Falsche Mönche begeistern Publikum

Gregorian Voices Falsche Mönche begeistern Publikum

„The Gregorian Voices“ haben seit 2011 großen Erfolg mit orthodoxer und gregorianischer Kirchenmusik. Am Sonntag gastierten sie in der Elisabethkirche.

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In Mönchskutten präsentieren sich die acht Sänger der „Gregorian Voices“ dem Publikum in der Elisabethkirche.

Quelle: Miriam Prüßner

Marburg. Die Beleuchtung in der Marburger Elisabethkirche geht aus. Lediglich zwei Strahler färben die Altarwand lila ein. Die Gespräche verstummen, als mehrere dunkle Gestalten in traditionellen Mönchskutten, die Kapuzen tief über ihre Gesichter gezogen, die improvisierte Bühne betreten. Eine klare Männerstimme erklingt und nach und nach stimmen die Anderen mit ein.

Gebannt lauschen 300 Gäste am Sonntagabend den gregorianischen Gesängen der acht Kuttenträger aus Bulgarien, die sich „The Gregorian Voices“ nennen und ganz ohne Instrumente auskommen. Mit ihrer Mischung aus gregorianischen Chorälen und orthodoxer Kirchenmusik nehmen sie ihr Publikum mit auf eine Zeitreise ins Mittelalter.

Gebannt lauschten 300 Gäste am Sonntagabend in der Elisabethkirche den gregorianischen Gesängen der acht Kuttenträger aus Bulgarien, die sich „The Gregorian Voices“ nennen und ganz ohne Instrumente auskommen.

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Viele Zuhörer schließen ihre Augen, genießen die mystische Atmosphäre und konzentrieren sich ausschließlich auf den stimmgewaltigen Chorgesang. Zwischen den einzelnen Gesängen herrscht atemlose Stille in der dunklen Elisabethkirche.
Im zweiten Teil ihres Konzertes singen die „Gregorian Voices“ dann Popklassiker wie „Knockin‘ On Heaven‘s Doors“ von Bob Dylan, „Fields Of Gold“ von Sting oder „Sailing“ von Rod Stewart, die alle im „gregorianischen“ Stil neu arrangiert wurden.

Tosender Applaus des Publikums ertönt nach den letzten Tönen, noch zweimal kehrt der achtköpfige Chor für eine Zugabe auf die Bühne zurück. Und nachdem ganz zum Schluss Michael Jacksons „We Are The World“ verhallt ist, geben die „falschen Mönche“ ganz irdisch noch Autogramme.

von Miriam Prüßner

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