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Exotisches Deutschland trifft auf fremde Kulturen

Filmfestival im G-Werk Exotisches Deutschland trifft auf fremde Kulturen

Am Samstag und Sonntag findet im G-Werk auf den Afföllerwiesen das erste internationale ethnographische Filmfestival Hessens statt. Jeweils von 12 bis 24 Uhr erwartet die Festivalbesucher „eine intensive, lustige, bewegende, schillernd-triste Auswahl an ethnographischen Filmen, die sich den diversen Genres und Gattungen des ,Dokumentarischen‘ verschrieben haben“, teilte das Festival-Team mit.

Marburg. Zu sehen sind unter anderem die hessischen und rheinland-pfälzischen Produktionen „Strohbären“ von Kai Rimbach, „Bogolan. Stoffgeschichten aus dem Segou“von Petra Lueken sowie der für den Grimme-Preis nominierte Film „Kleine Wölfe“ von Justin Peach. Sie alle verzichteten mit ihren Filmen auf eine Deutungshoheit der Protagonisten sowie auf Filmmusik und Inszenierungen.

Zudem könnten Besucher mit Jörg Buschka ein wohlbekanntes, exotisches Deutschland entdecken, Gemeinsamkeiten zu „fremden“ Kulturen am Hindukusch und in Papua-Neuguinea erleben, die politischen Botschaften Stimmloser vernehmen, feinste Handwerkstechniken und liebliche Landschaften kennenlernen und ganz nebenbei eine höchst effektive wissenschaftliche Methode in all ihren Facetten kennenlernen. Zu sehen sind auch neun Filme von Studenten aus der Region.

Erwartet werden nach Angaben der Veranstalter viele Filmemacher, die an beiden Tagen Rede und Antwort stehen. Am Samstag findet um 19.30 Uhr eine Podiumsdiskussion über Möglichkeiten und Grenzen des wissenschaftlichen Films statt.

Weiter Informationen gibt es auf der homepage www.onewithamoviecamera.de

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