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Ewiges Leben in Frieden und Freude

Konzertchor Marburg Ewiges Leben in Frieden und Freude

400 Besucher in der Kirche St. Peter und Paul nahmen am Mittwoch teil an Antonin Dvoraks Schmerz und Trauer über den Tod dreier seiner Kinder innerhalb von zwei Jahren und zugleich an seiner Zuversicht auf ewiges Leben in Frieden und Freude.

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Das Orchester Virtuosi Brunensis interpretierte zusammen mit dem Marburger Konzertchor “Stabat Mater“ von Antonin Dvorak, eine bewegende Auseinandersetzung mit Schmerz, Trauer und Zuversicht.

Quelle: Helmut Rottmann

Marburg. Dr. Erich Zimmermann, Vorsitzender des Marburger Konzertchors, erklärte dem Publikum, dass Professor Siegfried Heinrich wegen gesundheitlicher Probleme nur einen Teil der Aufführungen von Dvoraks “Stabat Mater“ leiten könne. Aus diesem Grund vertraute er Professor Jürgen Puschbeck von der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar das Dirigat in Marburg an.

Der Kammerchor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, den Puschbeck seit 1997 leitet, erhielt zahlreiche Preise und Anerkennungen. Und die Leitung des Dirigenten in Marburg verdient Respekt: Jürgen Puschbeck, der zuvor einer Aufführung unter Siegfried Heinrich beiwohnte, war ein würdiger Vertreter.

Er hatte Chor und Orchester fast immer sicher im Griff, dirigierte schlicht und schnörkellos, punktuell detailliert oder fordernd in den Forti. Den Solisten ließ er viel Freiraum zur Entfaltung; zu viel beim Verschleppen der Tempi. Puschbeck vermittelte souverän Empfindsamkeit und Freude.

von Helmut Rottmann

Mehr hierzu lesen Sie in der Wochenendausgabe der OP.

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