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Erich Kästners „Emil“ im Doppelpack

Inszenierungen von Landestheater und Waggonhalle Erich Kästners „Emil“ im Doppelpack

Erich Kästners „Emil und die Detektive“ ist seit 1929 ein Dauerbrenner – als Buch, als Film und auf der Bühne. Das Landestheater und die Waggonhalle haben unabhängig voneinander Inszenierungen geplant.

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Daniel Gnad (von links), Chiara Vollmerhausen und Susann Buchstab haben den Dieb Nisse Kreysing. Regisseurin Charlotte Van Kerckhoven freut sich mit den Kindern auf die Premiere am Sonntag.

Quelle: Uwe Badouin

Marburg. Alles „Knorke“, „kolossal gut“, „mach dich schwach“. So sprachen die Berliner Kinder Ende der 1920er Jahre. Der große Erich Kästner (1899– 1974) hat diese Sprache in seinem grandiosen Jugendroman „Emil und die Detektive“ wunderbar eingefangen.

Auf die alte Fassung bezieht sich auch die Inszenierung der in Gießen lebenden Regisseurin Charlotte Van Kerckhoven. Sie hat die Geschichte des 12-jährigen Emil Tischbein und der Berliner Kinderbande um Pony Hütchen und Gustav mit der Hupe mit 14 Kindern und Nisse Kreysing als Dieb und einzigem Erwachsenen einstudiert. „Es ist eine tolle Zusammenarbeit“, sagt Kreysing. „Es macht Riesenspaß und ist immer wieder überraschend.“

Premiere ist am Sonntag um 15 Uhr in der Waggonhalle. Um 19 Uhr wird die gut einstündige Inszenierung noch einmal gezeigt. Weitere Aufführungen sind geplant, sofern sie mit den jungen Darstellerinnen und Darstellern und ihrem Schulalltag abgestimmt werden können.

von Uwe Badouin

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.

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