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Einhellige Freude über Auszeichnung

Otto-Ubbelohde-Preis Einhellige Freude über Auszeichnung

Der Landkreis zeichnete Montagabend im Biedenkopfer Schloss Doris Conrads, Helmut Bernhardt und den Verein für Geschichte und Volkskunde Lohra mit dem Otto-Ubbelohde-Preis 2011 aus.

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Strahlende Gesichter bei der Ubbelohde-Preisverleihung: Die Preisträger Doris Conrads (vorne von links), Helmut Bernhardt und Dr. Heinrich-Justus Wagner, der den Preis stellvertretend für den Verein für Geschichte und Volkskunde Lohra entgegennahm, freuen sich mit Landrat Robert Fischbach (hinten links) und dem Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Karsten McGovern.

Quelle: Uwe Badouin

Marburg. Seit 25 Jahren vergibt der Landkreis Marburg-Biedenkopf den Otto-Ubbelohde-Preis an Bürger des Kreises für besondere Leistungen in der Kunst, der Denkmalpflege und der Förderung des Brauchtums.

Wie begehrt und anerkannt der wichtigste Kulturpreis des Kreises auch im 25. Jahr ist, machte die Zahl der Bewerbungen deutlich: 54 Bewerbungen sichtete die Jury. Entschedeen hat sie sich für die Marburger Künstlerin Doris Conrads, den in Weidenhausen lebenden Museumsplaner Helmut Bernhardt und den Verein für Geschichte und Volkskunde Lohra. Es sind die Preisträger 99, 100 und 101 in der Geschichte des Preises.

Dotiert ist er mit jeweils 1 000 Euro. Doch ist es nicht die Dotierung, die den Wert dieses Preises bestimmt. Es ist vielmehr die öffentliche Anerkennung eines meist langjährigen Engagements.

Doris Conrads brachte dies in ihrer Dankesrede bei der Feierstunde im Schloss Biedenkopf auf den Punkt: Der Preis bedeute Rückenwind. Auch Dr. Heinrich-Justus Wagner sagte: „Der Preis wird unsere Arbeit beflügeln und erleichtern.“ Und Helmut Bernhardt betonte: „Ich bin dankbar, dass unsere Arbeit in dieser Form gewürdigt wird.“

Die Marburger Malerin und Fotografin Doris Conrads erhielt den Preis aus den Händen von Landrat Robert Fischbach unter anderem für ihre künstlerische Auseinandersetzung mit der Region und mit dem Werk Ubbelohdes. Sie habe den Maler schon bald nach ihrer Ankunft in Marburg vor nunmehr 31 Jahren schätzen gelernt.

Helmut Bernhardt wurde für sein unermüdliches und oft hartnäckiges Engagement beim Ausbau des Regionalmuseums „Hinz Hoob“ im Gladenbacher Stadtteil Weidenhausen geehrt. Das Museums sei in seiner Form und Entstehung sicher einzigartig und Bernhardt sei der Motor des Projekts, sagte Fischbach.

von Uwe Badouin

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe der OP.

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