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Eine „Sternstunde“ für Komödianten

Peter Radestock feiert Premiere Eine „Sternstunde“ für Komödianten

Am Freitag, 26. April, schlägt um 20 Uhr „Die Sternstunde des Josef Bieder“. Peter Radestock bringt die „Revue für einen Theaterrequisiteur“ in seiner kleinen Komödie im Hofgut Vino Nobile im Stadtteil Marbach auf die Bühne.

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Peter Radestock als Theaterrequisiteur Bieder.Foto: Badouin

Marburg. Der Regisseur, Schauspieler und ehemalige Oberspielleiter des Hessischen Landestheaters hat in Marburg nach wie vor viele Fans. Und die Rolle des Josef Bieder scheint wie für ihn geschaffen: Das Stück von Eberhard Streul und Otto Schenk bietet einen witzigen Blick hinter die Kulissen des Theaters. Denn dieser Josef Bieder hat viel zu erzählen - von verrückten Regisseuren und ihren Modetorheiten, von den vielen Diven auf den Opernbühnen, den Marotten der Schauspieler.

68 Jahre alt ist Radestock inzwischen. Nach wie vor lässt ihn das Theater nicht los. „Manchmal frage ich mich schon: Mensch, was tust du dir da eigentlich an. Aber dann sag ich mir: Komm, macht doch Spaß.“ Seine Fans danken es dem Komödianten. Der Theaterspaß ist am Freitag und Samstag jeweils ab 20 Uhr zu sehen. Radestock will das Theater-Solo auch im Juni noch zweimal zeigen - Termine stehen noch nicht fest.

Kein Wunder: Er hat einen großen Brocken am Hals. Radestock inszeniert für die Schlossfestspiele Amöneburg den „Hauptmann von Köpenick“, der am 19. Juni Premiere hat. Nach dem Aus für die Schlossfestspiele Rauischholzhausen haben sich die Agentur depro concert als Veranstalter und Radestock als künstlerischer Leiter für die Amöneburg entschieden. Dort gibt es ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen Ensemble-Mitgliedern des Landestheaters: Stefan Gille, Jochen Nötzelmann, David Gerlach, Markus Klauk und Manfred Gorr.

Karten für „Die Sternstunde des Josef Bieder“ gibt es per E-Mail: radestocks-kleine-komoedie@arcor.de oder komoedie@vino-nobile.com, per Telefon unter 06421/ 988859 oder unter 06424/ 921991 sowie an der Abendkasse.

von Uwe Badouin

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