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Einblicke in ein vom Krieg zerrissenes Land

Syrische Kurzfilme an der Universität Einblicke in ein vom Krieg zerrissenes Land

Zwölf syrische Kurzfilme präsentiert die Organisation „Adopt a Revolution“ am Mittwoch ab 18 Uhr im Centrum für Nah- und Mittelost-Studien (CNMS) der Philipps-Universität (Deutschhausstraße 12).

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Die Organistoren kündigen Filme über ein Land an, das von dem  „Krieg und der Zerstörung der letzten Jahre geprägt ist“ - wie auf diesem Foto der Stadt Kobane deutlich sichtbar.

Quelle: Jan Kuhlmann

Marburg. Die Filme seien nach Beginn des sogenannten „Arabischen Frühlings“ entstanden, als syrische Demonstranten noch hofften, das Regime von Baschar al-Assad mit demokratischen Mitteln stürzen zu können. Die Kurzfilme, die in acht deutschen Städten gezeigt werden, spiegeln nach Auskunft der Organisatoren „ein Land wider, das von Krieg und Zerstörung der letzten Jahre geprägt ist“.

Fragen der Besucher beantworten der syrische Regisseur Sipan Hota, der nach Deutschland geflohen ist, und die Kuratorin der Kurzfilmreihe, Dorte Riemenschneider von „Adopt a Revolution“. Das ist eine Organisation mit Sitz in Leipzig und Berlin, die nach eigenem Bekunden „die junge Zivilgesellschaft in Syrien finanziell und durch Beratung unterstützt“.

Rund 60 Prominente, darunter Politiker wie Andrea Nahles und Schriftsteller wie Ilija Trojanow hatten 2012 einen Aufruf der Organisation zur Unterstützung der zivilen Opposition in Syrien unterzeichnet. Konstantin Wecker zog seine Unterschrift später zurück, weil die Gruppe militärische Interventionen nicht ausgeschlossen habe.

von Uwe Badouin

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