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Ein sangesfreudiger Achter

Marburger Oktott Ein sangesfreudiger Achter

Das Marburger Oktett hat etwas zu feiern: sein 25-jähriges Bestehen. Den Auftakt bildet ein Jubiläumskonzert am Samstag ab 18 Uhr in der Pfarrkirche im Rahmen der Stunde der Orgel.

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Gute Laune zeigt das Marburger Oktett auch außerhalb von Konzertsälen und Kirchen. Dieses Foto des Ensembles entstand 2010 in Porto Torres.Privatfoto

Marburg. Unter Leitung von Nils Kuppe und am Klavier begleitet von Peter Groß, beide Bezirksmusikdirektoren, singen gegenwärtige und ehemalige Ensemble-Mitglieder gemeinsam Werke von Mendelssohn, Brahms und Rheinberger; den Höhepunkt des Konzertes bildet Antonin Dvoráks Messe in D-Dur.

Im Jahr 1989 tun sich in Marburg acht Menschen zu gemeinsamem Singen zusammen. In doppelter Besetzung von Sopran, Alt, Tenor und Bass - mal chorisch, mal solistisch widmet sich das Ensemble geistlicher und weltlicher Vokalmusik; es nennt sich „Marburger Oktett“.

Im Laufe der Zeit erarbeiten sich Sängerinnen und Sänger ein Repertoire, das neben A-cappella-Musik aller Epochen auch Messen, Oratorien und Motetten unter anderem von Monteverdi, Schütz, Bach, Mozart, Bruckner, Liszt umfasst. Das Marburger Oktett wird häufig auch für die Solopartien in großen Chorwerken wie Oratorien und Messen engagiert und entfaltet rege Konzerttätigkeit in Marburg und hessenweit. Auch in das europäische Ausland trägt es den Namen Marburgs, wenn es an internationalen Chorfestivals in St. Petersburg und in Porto Torres auf Sardinien quasi als musikalischer Botschafter teilnimmt. Wie biographisch bedingt einzelne Mitglieder weggehen, so kommen neue hinzu und bieten dem sangesfreudigen „Achter“ Inspiration und Kontinuität. Wenn in diesem Jahr die „Silberhochzeit“ des Ensembles ansteht, so gibt es wohl keine passendere Art, das 25-jährige Bestehen zu feiern, als mit einem festlichen Konzert in großer Besetzung. Das Marburger Oktett singt mit der ganzen „Familie“, das sind neben den gegenwärtigen 8 Mitgliedern etwa 20 Ehemalige.

Aktuell gehören dem Ensemble die Sopranistinnen Miriam Jerabeck und Dorith Neumeyer, die Altistinnen Birgit Küllmar und Regina Kuhl, die Tenöre Michael Brauer und Dr. Marc Müllenhoff sowie die Bässe Hartmut Raatz und Ralf Wicke an.

Mehr im Internet unter www.marburger-oktett.de und www.stundederorgel.de.

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