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Ein paar neue Momente für die Erinnerungs-Flasche

Stephanie Neigel spielte in der Cavete Ein paar neue Momente für die Erinnerungs-Flasche

Draußen kamen Sturzbäche vom Himmel und drinnen zauberte Stephanie Neigel Momente zum Festhalten.

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Michael „Kosho“ Koschorrek von den „Söhnen Mannheims“ und Drummer Thomas Sauerborn begleiteten Stephanie Neigel bei ihrem Konzert in der Cavete.

Quelle: Nadja Schwarzwäller

Marburg. „Capture Time“ heißt das Album der Jazz-Sängerin: Ein Album voller Songs, die versuchen, eben die Zeit einzufangen, wie sie erklärte.

Jeder kennt das ja – vielleicht an einem schönen Sommerabend, an dem man die Atmosphäre am liebsten in eine Flasche packen würde, um dann irgendwann noch einmal daran schnuppern zu können.

Im April ist Stephanie Neigel erst mit ihren Kolleginnen von „Les Brünettes“ erneut zu Gast in Marburg gewesen und auch solo hat sie bereits mehrere Konzerte hier gegeben.

Am Samstagabend in der Cavete wurde sie unterstützt von Michael „Kosho“ Koschorrek von den „Söhnen Mannheims“ an der Gitarre und Thomas Sauerborn am Schlagzeug. Stephanie Neigel bewegt sich zwischen Pop und Jazz, singt mit den „Les Brünettes“ a-cappella und vertont gemeinsam mit Sebastian Böhlen Gedichte – eine beeindruckende Bandbreite.

Am Samstag waren nicht einmal 30 Zuhörer in die Cavete gekommen, was aber die Stimmung umso besonderer machte. Was der Albumtitel auf Deutsch heißt, erklärt Stephanie Neigel, nachdem die Frage im Publikum geflüstert wurde.

„Man hört hier alles“, kommentiert sie schmunzelnd. Das Publikum muss mitschnipsen und -singen und bekommt in der Pause und nach dem Konzert die Gelegenheit, mit der Künstlerin zu plaudern. Und kann später mit ein paar neuen Momenten in der Erinnerungs-Flasche nach Hause gehen.

von Nadja Schwarzwäller

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