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Ein Theater-Monolog von Julia Glasewald

Hessisches Landestheater Ein Theater-Monolog von Julia Glasewald

Das Hessische Landestheater Marburg startet mit einem ungeheuren Elan in die Spielzeit.

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Julia Glasewald spielt die „Marquise von O...“.

Quelle: Foto: Allgeier

Marburg. Nach zwei 
politischen Stücken – Brechts 
„Arturo Ui“ und Dirk Lauckes „Furcht und Ekel“ sowie dem Rock-‘n‘-Roll-Musical „Cinde­rella“ steht am Samstag um 19.30 Uhr in der Black Box im Theater am Schwanhof die nächste Premiere bevor:

Die Schauspielerin Julia Glasewald bringt „Die Marquise von O . . .“ nach der gleichnamigen Erzählung von Heinrich von Kleist aus dem Jahr 1808 als Solostück auf die Bühne. Die Produktion ist Teil der Reihe „Wilde Schwäne“, in der Ensemblemitglieder eigene Projekte umsetzen können.

Julia Glasewald hat die berühmte Novelle gemeinsam mit Regisseurin Verena Nagel und Ausstatterin Lisa Wengler dramaturgisch als Monolog aufbereitet.

Ein russischer Offizier rettet die junge Witwe vor Übergriffen seiner Kriegskameraden. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, ist er verschwunden. Monate später wird der Marquise klar, dass ihre dauernde Unpässlichkeit auf eine Schwangerschaft zurückzuführen ist. Wie es dazu kam, bleibt ihr unklar. Per Zeitungsinserat sucht sie nach dem Vater ihres ungeborenen Kindes.

Die Erzählung wurde berühmt durch einen Gedankenstrich, den Kleist an die Stelle setzte, an der die Vergewaltigung vollzogen wird.

von Uwe Badouin

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