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Ein Ort am Ende der Welt

Kinostart: „Das Ende ist erst der Anfang“ Ein Ort am Ende der Welt

Der lakonische Neo-Western ist ein stark gespieltes Drama mit originellen Charakteren.

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Die zwei Gangster Gilou (Bouli Lanners, links) und Cochise (Albert Dupontel).

Quelle: Kris Dewitte / NFP

Zwei kleine Gangster erleben ihr blaues Wunder in dem Streifen mit göttlichem Einschlag.

Tiefgrau ist der Himmel, wie leer gefegt die karge Landschaft. Eine Gegend zum Verzweifeln. Mittendrin zwei dubiose Typen in einem Pick-up. Gilou (Bouli Lanners) und Cochise (Albert Dupontel) sollen für ihren Auftraggeber ein Handy mit sensiblen Inhalten finden. Die ­beiden düsteren Männer treffen auf verschlossen-aggressive Hinterwäldler, lernen ein junges, schutzloses Pärchen kennen und zweifeln bald an ihrem Auftrag. Ein Mann, der sich Jesus nennt, kreuzt ihre Wege.

Dem belgischen Regisseur Bouli Lanners ist das Kunststück gelungen, einen spirituellen Neo-Western zu drehen, der mit einer ganzen Galerie skurrilen Gestalten aufwarten kann. Aber diese Figuren wirken nicht lächerlich, sondern sehr menschlich in ihrem Verlangen nach Sinn und Erlösung.

  • Der Film läuft im Filmkunsttheater am Steinweg.

von Johannes von der Gathen

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