Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Ein Klassiker des amerikanischen Theaters

Ebdstation Sehnsucht am Landestheater Ein Klassiker des amerikanischen Theaters

Mit „Endstation Sehnsucht“ hat Tennessee Williams ein Psychodrama mit tollen Rollen geschrieben. Am Samstag, 2. Februar, ist um 19.30 Uhr im Theater am Schwanhof Premiere.

Voriger Artikel
Schlagerfans sorgen sich um ihr Geld
Nächster Artikel
"Iiiieeehh": Maden und anderes Getier

Hier scheint die Welt noch in Ordnung: Mitch (Johannes Hubert, von links), Blanche DoBois (Annette Müller) und Stella ( Oda Zuschneid) haben sichtlich ihren Spaß.Foto: Ramon Haindl

Marburg. „Von Lebenslügen, Luftschlössern und Liebessehnsucht“, so das Hessische Landestheater, handelt Tennessee Williams‘ Drama. Es holt die Zuschauer in den tiefen Süden der USA - Blanche DuBois besucht ihre Schwester Stella in New Orleans. Die ist mit dem derben Arbeiter Stanley verheiratet. Blanche stammt aus großbürgerlichen Verhältnissen - und lässt dies ihre Umgebung spüren. Stanley kann die großspurige Attitüde seiner Schwägerin nicht ertragen und deckt deren Vergangenheit auf: Blanche ist Alkoholikerin. Sie hat alles verloren, den Familienbesitz, ihre Anstellung als Lehrerin, ihre Selbstachtung. Blanche steht am Abgrund, einzig ihre Schwester könnte ihr noch helfen.

Bis heute ist das 1947 uraufgeführte Stück „Endstation Sehnsucht“ eines der bekanntesten Dramen des us-amerikansichen Theaters. Berühmt wurde es durch die gleichnamige Verfilmung von Elia Kazan, die Marlon Brando zum Weltstar machte.

Inszeniert wird es von Roscha A. Säidow, die zuletzt „Don Karlos“ auf die Bühne brachte. Es ist ihre vierte Regiearbeit am Landestheater. Die Musik zu dem Stück stammt von Bernhard Range. In den Hauptrollen sind Annette Müller als Blanche DuBois, Oda Zuschneid als deren Schwester Stella Kowalski, Timo Hastenpflug als Stanley Kowalski zu sehen. Weitere Rollen spielen Johannes Hubert, Christine Reinhardt, Gerard Skrzypiec und Felix Maier.

Für die Premiere gibt es nur noch Restkarten. Weitere Vorstellungen sind am 7. Februar sowie am 5. und 23. März.

von Uwe Badouin

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr