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Ein Kinderstück für Erwachsene inszeniert

Theatergruppe ESG spielt „Momo“ Ein Kinderstück für Erwachsene inszeniert

Es wird düster und bedrohlich in der evangelischen Studierendengemeinde in Marburg. Dort zeigt die Theatergruppe der ESG am Freitag, 29. Mai, sowie am direkt folgenden Samstag und Sonntag das Stück „Momo“, frei basierend auf dem Kinderroman von Michael Ende.

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Die Theatergruppe der evangelischen Studierendengemeinde freut sich auf „Momo“.

Quelle: Privatfoto

Marburg. „Ein Kinderstück ist das aber definitiv nicht“, betont Djamila Nikolsz. Die 23-Jährige leitet die Theatergruppe zusammen mit Marie Fehrmann (19) und spielt die Hauptrolle.

Zusammen mit der Gruppe entschieden sich die beiden dazu, den bekannten Kinderroman auf eine andere, erwachsene Weise zu zeigen. Denn die Themen des Buchs laden förmlich dazu ein:

Es geht um finstere graue Wesen, die nach und nach alle Zeit der Menschen stehlen. Es geht um Menschen, die nur zu gerne Zeit mit ihrer Familie und mit ihren Freunden für ihre Profitgier opfern. Und es geht um ein kleines Mädchen, das sich als Einzige den Grauen in den Weg stellt.

„Das Stück ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Nicht nur für uns, sondern auch für den Zuschauer“, sagt Fehrmann. „Es enthält viele ­tiefgründige Themen. Wir wollen unsere Zuschauer 
zum Nachdenken bringen.“

Momo ist jeweils um 20 Uhr im Großen Saal des Hans-von-Soden-Hauses, Rudolf-Bultmann-Straße 4, zu sehen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

von unseren Redakteuren

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