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Ein Film gegen das Vergessen

Kinostart: „Wir sind jung. Wir sind stark“ Ein Film gegen das Vergessen

Noch immer gilt die ausländerfeindliche Randale im August 1992 um das Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen als eine der brutalsten rassistischen Fanale der Bundesrepublik.

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Quelle: Zorro Filmverleih

Regisseur Burhan Qurbani hat sich des Themas angenommen und mit „Wir sind jung. Wir sind stark“ einen beeindruckenden Zwei-Stunden-Film über einen Tag gedreht, der der Ausländerfeindlichkeit eine neue Dimension verlieh.

Qurbani beleuchtet den Angriff auf ein Asylbewerberheim aus verschiedenen Perspektiven und klagt dabei keinen der Beteiligten an. Ein starkes Werk gegen das Vergessen, das angesichts der Pegida-Problematik in Deutschland von hoher Aktualität ist.

  • Der Film läuft im Filmkunsttheater Palette.
  • Am 4. Februar zeigt das Cineplex den Film ab 19.30 Uhr. Im Anschluss findet eine Diskussion mit dem Drehbuchautor Martin Behnke und dem Marburger Journalist und Autor Jochen Schmidt statt, der den Angriff als Augenzeuge verfolgte.

von unserer Agentur

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