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Ein Abend mit dem „King of Pop“

„Moonwalker“ Ein Abend mit dem „King of Pop“

Einmal den „King of Pop“ live erleben – seit seinem Tod im Juni 2009 ist dies für Michael Jackson-Fans nicht mehr möglich, doch ein bisschen von dem Geist des erfolgreichen Entertainers konnten Fans bei „Moonwalker“spüren.

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Sascha Pazdera ging voll in der Rolle des „King of Pop“ auf und ließ diesen für zwei Stunden wieder auferstehen, tatkräftig unterstützt von seinen Background-Sängerinnen.

Quelle: Jürgen Jakob

Stadtallendorf. Authentische Musiker, originalgetreuer Sound und echte Effekte, beeindruckende Choreographien, aufwendige Kostüme und eine ausgefeilte Licht Show sowie große Video-Projektionen auf Leinwand machten die „Moonwalker-Show“ zu einem akustischen und optischen Erlebnis. Dazu kamen die bekannten Jackson-Gesten und Accessoires, wie Glitzer-Handschuh, Weißer Hut oder natürlich auch der „Moonwalk“.

Die Neustädterin Carolyn Ruhl war nach mehr als zwei Stunden Live-Show total begeistert: „Er bringt den Zauber von Michael Jackson rüber.“ Er, das ist der Sänger Sascha Pazdera. Und Ruhl weiß, wovon sie spricht, nicht nur am Montagabend sitzt sie stilecht im Michael Jackson-Outfit in der Stadtallendorfer Stadthalle in der ersten Reihe. Sie tritt auch selbst ab und an als MJ-Double auf. Und hat den „King of Pop“ im Jahre 1992 bei der Dangerous-Tour zudem einmal live erlebt.

Technische Probleme zum Auftakt

Begeistert ist auch die Stadtallendorferin Natahlie Herty: „Ich wollte die Musik gerne einmal live erleben, doch bei den Touren war ich noch zu jung.“ Doch nun konnte sie sich kurzzeitig die Jugend zurückholen und zu Liedern wie „Smooth Criminal“ oder „Black or white“ tanzen.

Zunächst gab es allerdings ein paar technische Probleme, aber nachdem diese innerhalb weniger Minuten gelöst waren und das Publikum ein wenig warm wurde, ging es dann bei „They don‘t care about us“ oder „Wanna be started something“ richtig los und die Besucher erhoben sich von den Plätzen und klatschten voller Begeisterung mit.

Aber nicht nur Sänger Pazdera bewies bei der Michael-Jackson-Tribute-Show seine Klasse. Bei „Jackson Five“-Klassikern wie „Blame it on the Boogie“ oder “I‘ll be there“ durften die Background-Sängerinnen und -Sänger Lena Reifers, Anna Minges und Mirco Leingang auch mal ins Rampenlicht und ihre gesanglichen Qualitäten solo unter Beweis stellen.

Bei „Thriller“ stecken die Tänzer in Zombie-Kostümen

Letzterer begeisterte zudem mit Saxophon-Einlagen. Auch die anderen Musiker müssen sich nicht verstecken und ­Gitarrist Jan David nimmt es sogar mit dem „Give In To Me“-Solo von Rock-Legende Slash auf. Während der Pause konnten einige Besucher in Stadtallendorf einen Blick hinter die Kulissen werfen, um mit den Künstlern in Kontakt zu kommen.

Im zweiten Teil der mitreißenden Show folgten dann auch die ganz großen Klassiker, wie „Beat It“, „Billie Jean“ oder „Thriller“, bei dem die Tänzer natürlich in den berühmten Zombie-Kostümen auftreten. Während der 22 Songs schlüpft Sänger Pazdera in zehn verschiedene Outfits und gibt damit auch optisch ­einen Einblick in die große Wandlungsfähigkeit des Künstlers Michael Jackson.

Nach mehr als zwei Stunden Show, in denen nicht nur die Musik, sondern auch Michael Jacksons Botschaft von Liebe immer wieder betont wurde, ging die Show dann mit „Will you be there“ und einem übergroßen „R.I.P.“-Hinweis auf den verstorbenen „King of Pop“ zu Ende, bevor sich die Musiker nach zwei Stunden erstklassiger Livemusik mit der Zugabe „Man in the Mirror“ endgültig verabschiedeten.

von Jürgen Jacob

 
Das Publikum in der Stadtallendorfer Stadthalle feierte begeistert mit. Foto: Jürgen Jakob
 
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