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Eigenständige Musik zwischen Folk und Cover-Versionen

The Missing Page Eigenständige Musik zwischen Folk und Cover-Versionen

Eine große Vielfalt von Stimmen erfüllte am Samstagabend die Waggonhalle, als die Marburger Band „The Missing Page“ ihr neues Album „Rise“ vorstellte.

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„The Missing Page“ auf der Bühne der Waggonhalle.Foto: Hannah el-Hitami

Marburg. „Wir haben ein Jahr an dem Album gearbeitet. Es gab viele Höhen und Tiefen in der Band und wir sind sehr stolz auf das Ergebnis“, erzählt Timo Uhlenbrock, der neben Alexandra Jahn, Christian König und Daniel Schmidt auf der Bühne steht.

Neben Gitarren, Klavier, Cajon, Rasseln und Tamburin steht vor allem die vielseitige Stimmgewalt der Band im Mittelpunkt - denn jedes der Bandmitglieder singt und trägt seine ganz eigene Stimmfarbe zum Band-Sound bei. Mit musikalischen Einflüssen von Damien Rice, Ben Harper und Mumford & Sons machen die vier seit mittlerweile sieben Jahren zusammen Musik. Sie haben bereits zahlreiche Auftritte in und um Marburg aber auch im Ausland erlebt und genießen sichtlich die gemeinsame Performance.

Die Songs ihres bisher zweiten Albums sollen, so Uhlenbrock, zum Träumen und Feuerzeugschwenken einladen. „Wir sind ja ein bisschen folkig und ein bisschen unplugged“, beschreibt die Band ihren Musikstil. Dass sie aber auch anders können, bewiesen „The Missing Page“ mit schnelleren Stücken und E-Gitarre.

Die Songs ihres ersten Albums „In Sight“ und einige mitreißende Cover-Versionen brachten nicht nur treue Fans zum Tanzen. Um das Klangspektrum ihrer Musik noch zu erweitern, hat das Quartett auf der neuen Platte mit Gästen an Geige und Akkordeon zusammengearbeitet. In Zukunft wolle man noch einen Bass und ein Schlagzeug dazu holen, verriet Uhlenbrock. Man werde aber weiterhin zu viert bleiben.

Als Vorgruppe war das Studentinnen-Duo „June“ eingeladen, das mit einer zarten und einer starken Stimme sowie Akustikgitarre das Publikum begeisterte.

Wer das Konzert verpasst hat, hat am 6. Juni die Gelegenheit, „The Missing Page“ ab 20 Uhr auf der Szenario-Bühne im Auflauf zu hören.

von Hannah el-Hitami

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