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Drei tierische Geschichten

OP-Kinderbuchtipps Drei tierische Geschichten

Heute stellen wir Ihnen diese Kinder- und Jugendbücher vor: „Tierisch was los! Im Zoo“ von Kirsteen Robson, „Licht an! Wo die Tiere sich verstecken“ aus Meyers Kinderbibliothek sowie „Der Findefuchs“ von Irina Korschunow und Reinhard Michl.

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„Tierisch was los! Im Zoo“, „Licht an! Wo die Tiere sich verstecken“, „Der Findefuchs“.

Quelle: Usborne Verlag, Fischer Verlage, dtv Verlag

Phantasievoll 
und knifflig

„Tierisch was los“ heißt nicht nur das neue Buch von Kirsteen Robson, nein, auf den 32 Seiten ist auch tierisch was los. Da wimmelt es nur so von Affen, von Giraffen, Elefanten, Flamingos und anderen Zootieren. Eines ist immer ein bisschen anders als die anderen. Das gilt es zu entdecken.

Kirsteen Robson stellt auf den Doppelseiten, die von Gareth Lucas bunt, liebevoll und kindgerecht illustriert wurden, viele kleine, knifflige Such- und Zählaufgaben. Es sind die Details, die hier begeistern. „Hat der kleine Affe Hunger oder warum schaut er so grimmig?“, fragte ein kleiner Leser und fand gleich darauf die Antwort: „Da muss ihm einer der anderen Affen auch mal was abgeben.“ Ein Buch, ideal für kleine Entdecker.

  • Kirsteen Robson: „Tierisch was los! Im Zoo“, Usborne Verlag, 32 Seiten, 12,90 Euro, empfohlen ab vier Jahren.
 

Mit der Lampe auf Entdeckungstour

Meyers Kinderbibliothek will schon die kleinsten Bücherwürmer mit möglichst viel Wissen versorgen und dieses gleichzeitig interessant verpacken. Das gelingt mit der „Licht an!“-Reihe überaus erfolgreich. Im neusten Buch dreht sich alles um Tiere und ihre Verstecke.

Und dank der Entdeckerfolien und der mitgelieferten Papiertaschenlampe können diese auch im tiefsten Dickicht, in Baumhöhlen oder Erdtunneln gefunden und beleuchtet werden. Einfache Mittel machen diese Bücher zu wahren Lieblingen im Regal. Immer wieder gibt es neues zu sehen, kurze Texte liefern zudem einige Hintergrundinformationen zu den Tieren und ihren Lebensräumen.

  • Meyers Kinderbibliothek: „Licht an! Wo die Tiere sich verstecken“, Fischer Verlage, 24 Seiten, 8,99 Euro, empfohlen ab vier Jahren.
 

Traurige Geschichte mit Tiefgang

Einen alten Kinderbuchklassiker hat der dtv Verlag jetzt neu aufgelegt: „Der Findefuchs“ von Autorin Irina Korschunow und Illustrator Reinhard Michl erschien erstmals im Jahr 1982. Die Thematik ist indes aktueller denn je.

Ein junger Fuchs liegt einsam und verlassen im Gebüsch und fürchtet sich. Seine Mutter ist von einem Wilderer getötet worden. Nun hat der kleine Fuchs niemanden mehr, der ihn versorgen kann. Da kommt eine andere Füchsin vorbei, sieht ihn, riecht ihn, füttert ihn, beschützt ihn und trägt ihn schließlich mit zu ihren eigenen drei Kindern in den Bau.

Sie nimmt den Findefuchs als viertes Kind an und kann ihn nachher nicht mehr von ihren leiblichen Kindern unterscheiden. Eine schnörkellose, traurige und dennoch einfühlsam geschriebene Geschichte über den Tod und das Leben, die Liebe, das Vertrauen und die Akzeptanz von Fremden.

  • Irina Korschunow, Reinhard Michl: „Der Findefuchs“, dtv Verlag, 48 Seiten, 12,95 Euro, empfohlen ab sechs Jahren.

von Katharina Kaufmann-Hirsch

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