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Drei Zepter erzählen Unigeschichte

Museum für Kulturgeschichte Drei Zepter erzählen Unigeschichte

Im Zuge der großen Ausstellung „#Bildungsereignis Reformation! Ideen, Krisen, Wirkungen“, die seit dem 
6. Mai im Landgrafenschloss zu sehen ist, präsentiert das Museum für Kulturgeschichte die Reihe „Sprechende Dinge“.

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Die Zepter der Universitäten Marburg und Gießen.

Quelle: Rolf K. Wegst

Marburg. Was wäre, wenn Gegenstände lebendig wären? Was würden sie denken? Was würden sie uns erzählen? Experten aus der Wissenschaft sollen einzelne Exponate 
der Ausstellung zum Sprechen bringen. Für die Vorträge sind jeweils etwa 30 Minuten veranschlagt, danach ist Zeit für Diskussionen.

Den Auftakt machen diesen Donnerstag um 19 Uhr Dr. Katharina Schaal, Leiterin des Archivs der Philipps-Universität Marburg, und Dr. Eva-Marie Felschow, Leiterin des Archivs der Justus-Liebig-
Universität Gießen, die die wechselvolle Geschichte der beiden Universitäten und ihrer Zepter beleuchten werden. Die Zepter sind Teil der Ausstellung, die die Auswirkungen der Reformation auf das Bildungswesen zum Inhalt hat.

Mit der Gründung der Gießener Universität 1607 entstand in unmittelbarer Nachbarschaft zu Marburg eine weitere Universität. Aber wie gelangte eines der beiden ältesten Zepter der Marburger Universität nach Gießen, so dass die Justus-Liebig-Universität bis heute über drei statt der üblichen zwei Zepter verfügt? Und welche Rolle spielte Kassel dabei?

Die weiteren Termine der Reihe sind jeweils ab 19 Uhr:

  • 10. August: Wolf-Friedrich Schäufele, Professor für Kirchengeschichte an der Philipps-Universität Marburg, bringt die Marburger Artikel zum Reden.
  • 24. August: Die Magisterurkunde des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel erläutert Dr. Carsten Lind vom Archiv der Philipps-Universität.
  • 21. September: Ingrid Kloerss stellt ein Medaillon mit der Herzogin Elisabeth von Sachsen, auch bekannt als Elisabeth von Rochlitz, vor.
  • 5. Oktober: Dr. Katharina Schaal spricht über den „Denkzettel“ des Landgrafen Philipp von 1527.
  • 12. Oktober: Lukas Paul aus Lübeck spricht über den „Lübecker Schulfund“ aus dem 14. Jahrhundert.
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