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Dr. Ring Ding auf Bingo-Bongo-Tour

Ska-Konzert Dr. Ring Ding auf Bingo-Bongo-Tour

Sänger, Entertainer und Posaunist Dr. Ring Ding aus Münster ist seit mehr als einem Vierteljahr­hundert auf den Bühnen der Welt unterwegs.

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Dr. Ring Ding und seine Ska-Vaganza-Band boten im KFZ Marburg eine Mischung aus traditionellem Ska, Calypso-Reggae und Rocksteady.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Am Ostersonntag gastierte Dr. Ring Ding mit seiner Ska-Vaganza-Band und dem neuem Album „Bingo Bongo“ zum Abschluss seiner zehntägigen Frühlingstournee im Kulturladen KFZ.

Tanzen, Hüpfen, Feiern! Wenn Dr. Ring Ding mit seiner international besetzten Band auf die Bühne steigt, tanzt nach kurzer Zeit der Saal.

Dr. Ring Ding Ska-Vaganza im KFZ Marburg. Foto: Thorsten Richter (thr)

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130 Besucher im Marburger Kulturladen KFZ ließen sich die abwechslungsreiche Show von Richard Alexander Jung, so sein bürgerlicher Name, und seiner Ska-Vaganza-Band nicht entgehen. Mit einer Mischung aus traditionellem Ska, Calypso-Reggae und Rocksteady präsentierte sich Ring Ding nicht wie üblich als schlagfertiger und witziger Entertainer, auf der aktuellen Tour zum gleichnamigen Album Bingo Bongo fügte der Sänger und Posaunist sich überwiegend in seine erstklassige Band ein.

Gerade als Teil des Bläserquartetts überzeugte Ring Ding mit einer Reise durch fast drei Jahrzehnte seines Schaffens. Im Gepäck hatte er neben neuen Liedern wie „The Exorcist“ oder „Can’t Stop“ auch Stücke seiner ersten Band „El Bosso & The Ping Pongs“ aus den späten 80ern oder „Bad Company“ aus der Zeit mit den „Senior Allstars“. An seiner Seite auf der Bühne spielten unter anderem Markus Dassmann, Gitarrist und langjähriger Freund aus den Anfangszeiten der Ring-Ding-Ära, oder Bläser Mathias Demmer von den „Busters“, der mit Alt-, Tenor- und Baritonsaxofon sowie Klarinette, Bassklarinette und Querflöte als Multiinstrumentalist herausragte.

Dr. Ring Ding wurde bekannt durch seinen in typisch jamaikanischem Stil gehaltenen Sprechgesang, „Toasting“ genannt. Sein größter Erfolg war sicherlich die Zusammenarbeit mit den ebenfalls aus Münster stammenden „H-Blockx“ und ihrer Coverversion des Johnny-Cash-Klassikers „Ring of Fire“.

von Thorsten Richter

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