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Die weiß-blaue Partymaschine

Band „Jamaram“ im KFZ Die weiß-blaue Partymaschine

Die Tanz-Party geht weiter, volles Haus im KFZ. Nachdem jüngst die Amsterdamer Ska-Combo „Jaya the Cat“ für Muskelkater in den Beinen sorgte, wurde heftig nachgelegt. Mit „Waste“ aus Bayreuth zur Vorspeise und „Jamaram“ aus München als üppigem Hauptgang, servierte das KFZ-Team ein heißes Tanzmenü auf dem Silbertablett.

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Partystimmung im KFZ: Die Münchner Band „Jamaram“ sprüht vor Spiellaune, die sich sofort auf das Publikum überträgt.

Quelle: Jan Bosch

Marburg. Schon seit der Jahrtausendwende begeistern „Jamaram“ ihre Fans mit fantastischer Partymusik und erspielen sich eine bis heute stetig wachsende Fangemeinde. Mit weit über 1200 Liveshows in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt ist die Band permanent auf Tour und freut sich mit ihren Fans auf feucht-fröhliche Eskalation in den Clubs und auf Festivalbühnen.

Die Mixtur ist einfach: Balkan Beats, Hip-Hop, Ska, etwas Afro und ab geht die Post. Die Set-List passt nur knapp auf ein DIN-A4-Blatt, was ein ausgiebiges Programm und eine schweißtreibende Show für die Zuschauer im KFZ bedeutet.

Schon der erste Song bringt den Saal zum Kochen. Mit kraftvollen Gitarren und funkigen Bläsern kann es eigentlich nur nach vorne gehen. Das Rhythmusbollwerk aus Percussionist und Schlagzeuger sorgt für mächtigen Druck im Hintergrund. Lässige Congas, Glocken und Rasseln treffen auf fette Hip-Hop- und Dancehall-Beats, die absolut mitreißen.

Die Tanz-Party geht weiter, volles Haus im KFZ. Nachdem vergangene Woche schon die Amsterdamer Ska-Combo Jaya the Cat für amtlichen Muskelkater in den Beinen sorgte, wurde am Donnerstagabend nochmal heftig nachgelegt. Mit Waste aus Bayreuth zur Vorspeise und Jamaram aus München als üppigem Hauptgang, servierte das KFZ-Team ein heißes Tanzmenü auf dem Silbertablett.

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Schmusekurs gibt’s bei „Jamaram“ selten, höchstens, wenn Frontmann Tom Lugo um Spenden für „Go Ahead!“ wirbt. Das Hilfsprojekt unterstützt Aidswaisen in Südafrika. Mit der Hilfe der Band konnten seit 2006 schon über 75 000 Euro gesammelt werden.

Kurze Ansage, die Spendenbüchse geht rum und dann prescht die Band wieder los. So weit es die kleine Bühne bei acht Musikern und haufenweise Instrumenten zulässt, ist die Band immer in Bewegung. Lugo heizt die Fans immer wieder aufs neue an, singt und rappt meist auf Deutsch und Englisch, manchmal kommen noch Französisch und Spanisch hinzu.

Der Sound von „Jamaram“ ist von Freude und Leichtigkeit geprägt. Auch bei ihrem zehnten Auftritt in Marburg sprudelt die Band vor Spielfreude und Partylaune, die seinesgleichen sucht. Im ganzen Saal wird zu schnellen Ska-Akkorden und groovigen Reggae-Rhythmen gesprungen und getanzt.

„Jamaram“ ist Live-Entertainment pur! Nach über drei Stunden Hochleistungstanzsport und dem Verlust mehrerer Liter Flüssigkeit sind die Meisten dann doch recht geschafft. Wer „Jamaram“ live erleben will, muss ausdauernd sein und bekommt dafür einen musikalischen Leckerbissen, der glücklicherweise eher Muskelkater in den Beinen als Bauchschmerzen verursacht.

von Jan Bosch

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