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Die letzte Nacht im Museum

Teil 3 Die letzte Nacht im Museum

Gladiatoren, Dinosaurier, Cowboys und Neandertaler: Alle werden sie wieder lebendig im dritten und letzten Teil der „Nachts-im-Museum“-Reihe. Robin Williams ist in seiner letzten Rolle auf der Leinwand zu sehen.

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Nick Daley (Skyler Gisondo, von links), Sacajawea (Mizuo Peck), Teddy Roosevelt (Robin Williams), Akmenrah (Rami Malek) und Larry Daley (Ben Stiller) erleben neue Abenteuer.

Quelle: 20th Century Fox

Dass ausgerechnet in einem Museum nachts die Hölle los sein kann, davon hat uns 2006 der quirlige Erstling einer sehr erfolgreichen Reihe erzählt: „Nachts im Museum“ mit Ben Stiller in der Hauptrolle des zunächst völlig überforderten Aufsehers Larry spielte weltweit mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar ein. 2009 gab es eine Fortsetzung, wieder unter der Regie von Shawn Levy, der die Serie nun mit einem dritten Teil beendet.

Diesmal geht es um nicht weniger als das Überleben all der durch Zauberkräfte animierten Museumsexponate. Neben Stiller sind erneut Darsteller wie Owen Wilson, Ricky Gervais und Steve Coogan zu sehen sowie auch der im August mit 63 Jahren gestorbene Robin Williams in der Rolle des US-Präsidenten Roosevelt. Die Szenen mit Robin Williams sind besonders bewegend – es war seine letzte Rolle, mit der er auf der Leinwand zu sehen ist.

Bei der feierlichen Wiedereröffnung des Planetariums im New Yorker Museum of Natural History geht einiges schief. Die goldene Tafel des Pharaos Ahkmenrah, die Nacht für Nacht dafür sorgt, dass sämtliche Exponate des Museums, vom mächtigen Tyrannosaurus-Rex-Skelett bis hin zum Kapuzineräffchen Dexter, zum Leben erweckt werden, sie scheint ihre magischen Kräfte einzubüßen.

Wenig überraschend aber unterhaltsam

Die Existenz all der historischen Freunde von Nachtwächter Larry (Stiller) steht auf dem Spiel, und nur eine Reise nach London kann das Ende von Cowboy Jedediah, vom Römer Octavius, von Attila dem Hunnen und von Sacajawea, der hübschen Ureinwohnerin verhindern. Im British Museum nämlich fristen Ahkmenrahs Eltern als Ausstellungsstücke ihr Dasein – die ursprünglichen Besitzer der magischen Tafel. Ein dramatisches Rennen gegen die Zeit.

Dass Ben Stiller Figuren liegen, die so sympathisch sind wie tollpatschig naiv, wissen wir spätestens seit seinen Auftritten in Komödien wie „Meine Braut, ihr Vater und ich“. Auch sein Nachtwächter Larry passt hervorragend in dieses Schema – am stärksten ist Stiller diesmal wenn es um die Zukunft seines Film-Sohnes geht.

Mit „Das geheimnisvolle Grabmal“ findet die Trilogie nun einen wenig überraschenden, aber meist unterhaltsamen Abschluss. Für einen vor- oder nachweihnachtlichen Familienausflug ins Kino eignet sich dieser dritte Teil allemal.

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Matthias von Viereck

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