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Die geballte Ladung in Marburg

„Nacht der Kunst“ Die geballte Ladung in Marburg

Am kommenden Freitag öffnen wieder Museen, Galerien und andere Orte zur „Nacht der Kunst“. Knapp 40 Veranstaltungen umfasst das dies­jährige Programm.

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Dr. Gerhard Pätzold und Ursula Eske, als Vertreterin für die beteiligten Galerien, freuen sich auf die Nacht der Kunst.

Quelle: Nadja Schwarzwäller

Marburg. Ausstellungen und Performances, Rundgänge und Mitmach-Aktionen, Vernissagen und Finissagen – die „Nacht der Kunst“ bietet alljährlich die geballte Ladung Kunst.

Im Museum Anatomicum ebenso wie in der Mode-Boutique und von antiken Schätzen bis hin zu Arbeiten von Studierenden ist wieder das sprichwörtliche bunte Programm geboten. Im Kunstverein, der selbiges koordiniert, geht an diesem Abend die Ausstellung „Kunst in Marburg“ zu Ende. „Die ist prima gelaufen, wir hatten sehr gute Besucherzahlen“, sagt der Vorsitzende Dr. Gerhard Pätzold.

Alle zwei Jahre soll „Kunst in Marburg“ die Vielfalt der regionalen Kunstlandschaft präsentieren. 21 Künstlerinnen und Künstler aus Marburg und Umgebung waren dieses Mal von der Jury ausgewählt. Bei der „Nacht der Kunst“ wird dann außerdem die „Blaue Linse“ mit einer Foto-Mitmach-Aktion zum Thema „Weibsbilder – Mannbilder“ zu Gast im Kunstverein sein.

Die Jazz-Initiative sorgt für Live-Musik und die Kunstwerkstatt bietet „Malen vor dem Kunstverein“ an. Zudem wird es eine Performance mit akustischen Interpretationen unter dem Titel „Raubbauten“ von Martin Blankenhagen geben.

Ausstellung in der Hauptfeuerwache

Dass im Konzept die „Nacht der Kunst“ nicht nur Museen, Galerien und klassische Ausstellungshäuser mit dabei sind, sondern auch andere sogenannte „Locations“ – darüber könne man diskutieren, „aber ich halte es für richtig“, so Gerhard Pätzold.

Somit werde Künstlern die Gelegenheit geboten, sich an Orten zu präsentieren, an denen sonst keine Kunst gezeigt wird und die Stadt sei dadurch lebendig. Ausstellungsmöglichkeiten seien in Marburg ein Problem, insbesondere nachdem das Arbeitsgericht und die GeWoBau als Ausstellungsorte nicht mehr zur Verfügung stehen.

Bei der „Nacht der Kunst“ wird in diesem Jahr auch wieder die Hauptfeuerwache zu einer Location der Kunst. Die drei Künstlerinnen aus dem Atelier Cölber Mühle haben sich dafür mit dem Thema Feuer auseinandergesetzt.

Im alten Gefängnis in der Wilhelmstraße lassen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Philippinum Teile des Mozart-Requiems zu Klanginstallationen werden. Und das Zentrum für Meditation „Shambala“ ist zum ersten Mal vertreten – unter dem Motto „Menschen im Jetzt“ gibt es „kontemplative Kunst“ zu sehen.

  • Ein ausführlicher Vorbericht mit einer Übersicht der teilnehmenden Orte folgt.

von Nadja Schwarzwäller

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