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Die bunte Vielfalt von „Mo Glo“

Konzert im Szenario Die bunte Vielfalt von „Mo Glo“

Laute Gitarrenriffs, 
Beatbox, eine Geige 
und ein bisschen Gypsy-Jazz – die Band Mourning Glory präsentierte ihre vielfältige Seite.

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„Mo Glo“, wie sich die Band Mourning Glory nennt, zeigten sich im Szenario von ihrer vielfältigen Seite.

Quelle: Felix Busjaeger

Marburg. Mourning Glory, Sänger Michal Bandac bevorzugt die Abkürzung „Mo Glo“, ist eine multinationale Band, deren Mitglieder aus Amerika, Brasilien und Deutschland kommen. Am besten lässt sich der Musikstil der Band mit „Vielfältigkeit“ beschreiben: Elemente aus dem Rock ’n’ Roll, Reggae, Jazz, Blues bis hin zu Rock landen hier gemeinsam auf der Bühne.

Dass „Mo Glo“ aus „Music Lovers“, wie Frontmann Bandac sie nennt, besteht, ist deutlich zu hören. Julian Gee an der Gitarre, Fernando Yokota am Bass und Max Jung-Poppe am Schlagzeug bildeten beim Konzert im Szenario zusammen mit Sänger und Gitarrist Michal Bandac die Grundbesetzung auf der Bühne. Unterstützung erhielten sie von Eric Sacher an der Geige oder dem Beatboxkünstler Robin Calderolla – besser bekannt als Babeli.

Highlight: Gypsy-Jazz mit Franziska Knetsch

Diese abwechslungsreiche Besetzung verlieh dem Abend immer wieder einen unterschiedlichen musikalischen Schwerpunkt. Als Highlight trat Franziska Knetsch auf, deren charismatische tiefe Stimme die Marburger etwa durch Produktionen des Hessischen Landestheaters kennen, und sang zwei Lieder im Gypsy-Jazzstil. Nur leider dominierte die Musikdynamik der Gitarre, so dass die tollen Gesangparts von Franziska Knetsch in den Hintergrund gerieten. Das lag 
möglicherweise auch an der Akustik des Raums oder an der Vielzahl der Instrumente auf der Bühne.

Die Vielfalt auf der Bühne, der Wechsel einzelner Musiker und die familiäre Atmosphäre im Szenario machten den Auftritt von „Mo Glo & Friends“ zu einer großen Jam-Session unter guten Freunden, die mit ihrer Musik viel Spaß hatten und diese Stimmung auf das Publikum übertragen konnten.

von Felix Busjaeger

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