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Die Vernissage als Gesamtkunstwerk

Ausstellung: Iris Kramer Die Vernissage als Gesamtkunstwerk

Unter dem Motto „Jahreszeiten“ ist bis Ende Oktober eine Ausstellung der Malerin Iris Kramer zu sehen. „Kommunikativ und mit allen Sinnen“ soll es zugehen, wenn Besucher im Meteorologischen Turm im Marburger Schlosspark die Ausstellung besuchen.

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Der Gitarrist Gerhard Neuhaus und die Künstlerin Iris Kramer bei der Eröffnung der Ausstellung.Foto: Schwarzwäller

Marburg. Die Vernissage am Freitagabend gestaltete die Künstlerin mit Klaus Neuhaus an der Gitarre und einer literarischen Einstimmung von Professor Dr. Gerhard Marcel Martin bewusst als „Gesamtkunstwerk“, wie sie erklärte.

Die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern sei für sie immer besonders motivierend, auch beim Malen, sagt Iris Kramer, „dann blühe ich auf“. An den Sommer und die Blütezeit knüpfte Klaus Neuhaus mit spanischen Gitarrenklängen an. Und Gerhard Marcel Martin rezitierte Gottfried Benn - „in Resonanz zu dem, was die Bilder sind“, wie er erläuterte. Die beiden haben Iris Kramer schon bei mehreren Vernissagen begleitet.Die entsprechende Vor- und die Nachbereitung einer Ausstellung empfinde sie als eine große Bereicherung, so Kramer.

Die Gäste waren explizit aufgerufen, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Nur ein Dutzend Kunstbegeisterte fand den Weg in den versteckten, aber äußerst stimmungsvollen Ausstellungsort im hinteren Bereich des Marburger Schlossparks. Aquarell, Acryl und Mischtechnik sind vertreten und darin die vier Jahreszeiten sowohl in floralen und gegenständlichen Motiven wie auch durch Abstraktionen und Farbwirkungen.

n Bis Ende Oktober ist die Ausstellung, die von der Juko Marburg organisiert ist, noch geöffnet - jeweils sonntags von 14 bis 18 Uhr. Es gibt an jedem Ausstellungstag ein Begleitprogramm. Am 1. und 26. Oktober wird Berndhard Böttge „Jahreszeiten und Kosmos“ thematisch verbinden, am 28. September und 12. Oktober sind die „Jahreszeiten der Seele“ Thema für Gerhard Marcel Martin und am 19. und 31. Oktober gibt es spanische Gitarrenmusik von Gerhard Neuhaus.

von Nadja Schwarzwäller

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