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Die „Veränderung“ kommt an

Konzert Die „Veränderung“ kommt an

Begeistert waren die Fans nach dem Konzert zur Präsentation der neuen CD „Transition“ (Veränderung) der heimischen Band „Moonages“.

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Mit viel Energie und Freude präsentierten die Musiker von „Moonages“ ihre neue CD.
Foto: Jürgen Jacob

Marburg. Nach drei Jahren war es am Samstagabend im Cafe Trauma so weit: Zehn neue Songs wurden erstmals dem Marburger Publikum vorgestellt. „Der ,Moonages‘-Sound ist noch da, aber es gibt auch tolle neue Facetten“, urteilte beispielsweise Ulrike Müller aus Marburg nach dem Konzert.

Man merkt den Stücken an, mit wie viel Spaß die sechs Künstler am Werk sind. Neuzugang Thorsten Dörr an den Gitarren integriert sich gut in die Band und begeistert mit seiner Fingerfertigkeit. Und nach wie vor begeistert die melancholische Stimme von Sänger Björn Mardorf. Neuerdings bereichert dieser aber vermehrt an den Keyboards die Stücke.

Aber auch die anderen Band-Mitglieder Stefan Herzig (Schlagzeug und Percussion), Frank Sauer (Gitarre und Gesang), Guido Pöppler (Bass) und Peter Nachtigall (Sound) nutzen allesamt die Chance, bei Soloparts ihre musikalischen Qualitäten unter Beweis zu stellen.

Den Besuchern wurde so knapp zwei Stunden lang handgemachte Musik geboten, die einige zum Tanzen animierte. Und auch an der Show haben die Musiker getüftelt: Sie gehen ordentlich in die Luft und springen heftig über die Bühne.

Mit komplexen Arrangements ihrer Lieder gelingt es den „Moonages“, sich von den üblichen Drei-Minuten-Radiohits abzuheben, obwohl sich die Songs nicht vor denen erfolgreicher Bands verstecken müssen. Fans von „U2“ oder „Fury in the Slaughterhouse“ kommen dabei genauso auf ihre Kosten wie Zuhörer, die aktuelle Hits von „Coldplay“, „Maroon5“ oder auch „Sunrise Avenue“ mögen.

Eingeleitet wurde der Abend vom Marburger Singer-Songwriter Erik Kerber, der gemeinsam mit Christopher Heinzel (Gitarre, Mandoline und Melodika) seine eigenen Stücke präsentierte.

von Jürgen Jacob

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