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Die „Marburger Biennale“

Kunstverein präsentiert „Kunst in Marburg“ Die „Marburger Biennale“

„Rappelvoll“ war die Eröffnung der Ausstellung „Kunst in Marburg“. Noch bis zum 24. Juni zeigt der Kunstverein Arbeiten von 21 Künsterinnen und Künstlern.

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Besucher betrachten bei „Kunst in Marburg“ das großformatige Gemälde „Nachtkatze“ von Britt Schneider.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Die Künstlerinnen Doris Conrads, Kathrin Brömse, Doris Conrads, Susanne Paesel und Burgi Scheiblechner sowie der Kunstfreund Professor Horst Schwebel haben tolle Arbeit geleistet. Sie waren die Juroren der aktuellen Ausstellung „Kunst in Marburg“, die einen Überblick geben soll über aktuelle Kunstströmungen in Marburg.

Die Jury hat 21 Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die ein breites Spektrum an Kunstgenres abdecken: Malerei, Grafik, Fotografie, Zeichnung, Plastik und Installation sind vertreten. „Alte Hasen“ wie Horst Vaupel, Werner Krieglstein oder E. Jakobus Klonk hängen und stehen neben jungen, noch weitgehend unbekannten Künstlerinnen wie Eva-Vera Rottstedt, Natalja Prihara oder Fe Strack.

„Rappelvoll“ war die Eröffnung der Ausstellung „Kunst in Marburg“. Noch bis zum 24. Juni zeigt der Kunstverein Arbeiten von 21 Künsterinnen und Künstlern.

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Das Interesse an der Ausstellung ist groß, wie der Andrang bei der Eröffnung zeigte. „Rappelvoll“ war sie, wie der Kunstvereinsvorsitzende Dr. Gerhard Pätzold bei der Vernissage sagte. Zum zweiten Mal hat der Kunstverein eine unabhängige Jury 
berufen, um der komplizierten Gemengelage bei der Traditionsausstellung „Kunst in Marburg“ Herr zu werden. Das Konzept mit unabhängigen Juroren, die von sich aus Künstler einladen, scheint aufzugehen. Aus den Juroren werden also Kuratoren, die eine große Verantwortung für die Ausstellung tragen.

Für die Jury führte Professor Schwebel in die Ausstellung ein. Er nannte sie wegen des zweijährigen Turnus die „Marburger Biennale“. Schwebel ging kurz auf alle Künstler ein, um festzuhalten, dass die Ausstellung „21 unterschiedliche Ansätze“ biete: „Da ist für jeden etwas dabei.“

Er sei sehr zufrieden mit „Kunst in Marburg“, die 
Jury habe professionell gearbeitet. „Ich habe zwei Wünsche“, sagte Schwebel in Richtung Publikum, das bei der Vernissage angesichts der Besuchermenge 
wenig Gelegenheit habe, sich intensiv mit den Arbeiten auseinanderzusetzen: „Wiederkommen und weitersagen.“

„Kunst in Marburg“ist bis zum 24. Juni zu sehen; geöffnet Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Mittwoch von 11 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Jeden Samstag gibt es um 16 Uhr kostenlose Führungen. Zu der Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

von Uwe Badouin

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