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Die „Landsleute“ im Blick

OP-Buchtipp: Rudi Meisel: „Landsleute 1977 – 1987“ Die „Landsleute“ im Blick

Rudi Meisel fotografierte Alltag in beiden deutschen Staaten.

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Der Einband des Bildbandes zeigt ein Volksfest in Duisburg.

Quelle: Rudi Meisel / Kehrer-Verlag

Rudi Meisel arbeitet als freier Fotograf für renommierte Publikationen wie Zeit, Spiegel, Merian oder Geo. Als einer von wenigen westdeutschen Fotografen bereiste er mehrmals im Jahr die DDR, dokumentierte dort den Alltag.

Im Kehrer-Verlag ist jetzt sein Buch „Landsleute 1977 – 1987“ erschienen. Es zeigt „Two Germanys“. Meisel stellt Alltagsszenen aus Ost und West gegenüber: Volksfeste, Stammtische, jugendliche Rebellion, baufällige Straßenzüge. Immer hat er in seinen Schwarz-Weiß-Bildern das Leben der kleinen Leute hüben wie drüben eingefangen.

Herausgekommen ist ein spannendes Bild-Dokument, ein zeitgeschichtliches Archiv, das Fotografen und historisch interessierte Menschen gleichermaßen ansprechen dürfte. Ost und West sind übrigens gar nicht so leicht auseinanderzuhalten. Oft geben erst die Bildtitel eine verlässliche Sicherheit bei der Zuordnung.

  • Rudi Meisel: „Landsleute 1977 – 1987“ Kehrer-Verlag, 132 Seiten, 91 Duplexabbildungen, 39,90 Euro.

von Uwe Badouin

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