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„Die Frauen warten heute nicht mehr auf Prinzen“

Ausstellung „Die Frauen warten heute nicht mehr auf Prinzen“

Mit Brigitte Schmitz und Helga-Katharina Berndt präsentiert die Galleria Bruno P. zwei Künstlerinnen, die die Rolle der Frau in heutiger Zeit beleuchten.

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Hahn im Korb: Galerist Bruno Paoletti mit den Künstlerinnen Brigitte Schmitz (links) und Helga-Katharina Berndt.Foto: Preuissner

Marburg. Noch bis Ende Februar können Kunstinteressierte die Keramiken von Brigitte Schmitz und die Acrylbilder von Helga-Katharina Berndt sehen. In ihrer launigen Einführung bei der Ausstellungseröffnung am Freitagabend betonte Gudrun Niessner-Wild die Gemeinsamkeiten der Künstlerinnen. Den beiden gehe es darum, ein differenziertes Bild der Frau im 21. Jahrhundert zu vermitteln, sagte sie. „Heute warten die Frauen nicht mehr auf einen Prinzen, sondern nehmen ihr Leben selbst in die Hand“, fuhr die Rednerin fort.

So erwartet den Besucher der Galleria Bruno P. eine sehr anregende und vielfältige Schau. Da sind die üppige Frauenfiguren, originellen Skulpturen und magischen Gefäße, die die Keramikerin Brigitte Schmitz geschaffen hat. Schmitz arbeitet schon seit über 30 Jahren in eigenen Ateliers, seit sechs Jahren in Weimar/Nesselbrunn.

Und da sind die geheimnisvollen Frauenporträts, Figuren und Akte von Helga-Katharina Berndt, die in zarten Acrylfarben leuchten. Berndts Collage „Pussy Riot“ setzt sich kritisch mit dem Fall der vier Kunst-Aktivistinnen auseinander, die in Russland zu harten Strafen verurteilt wurden. Die Malerin lebt und arbeitet in Marburg.

Bruno Paoletti wies darauf hin, dass die Galleria in der Brüder-Grimm-Stube am Marktplatz in diesem Jahr von Januar bis Mai geöffnet ist und in dieser zeit jeden Monat eine neue Ausstellung geplant ist.

Die Ausstellung in der Brüder-Grimm-Stube am Markt 23 ist Dienstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr, geöffnet. Samstags und sonntags ist eine der beiden Künstlerinnen anwesend.

von Bettina Preussner

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