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Die Facetten des Lebens zeigen

Stadttheater Gießen Die Facetten des Lebens zeigen

„Diesmal haben wir ein recht pragmatisches Motto“, sagt Cathérine Miville, Intendantin des Stadttheaters Gießen, über den Spielplan 2014/15. „Letztlich geht es darum, Theater wie das Leben selbst zu zeigen.“

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Intendantin Cathérine Miville (dritte von links) und (von links) Tarek Assam, Björn Mehlig, Matthias Schubert, Gerd Muszynski, Dieter Senft und Abdul-M. Kunze stellten das Programm vor.Foto: Scholz

Gießen. „Wies Leben nur anders“ lautet das Motto der Spielzeit 2014/15 am Stadttheater Gießen, deren Programm am Freitagnachmittag vorgestellt wurde. Insgesamt zu sehen sein werden acht Premieren aus dem Bereich Musiktheater, zwölf neue Schauspielinszenierungen und vier erstmals gezeigte Tanztheaterstücke, wie Intendantin Cathérine Miville und das Leitungsteam am Freitagnachmittag im Foyer der neuen „taT-studiobühne“ bekannt gaben.

Miville wies auf zwei Facetten besonders hin. Zum einen wolle man mit den Stücken der kommenden Saison verschiedene Facetten des Lebens auf die Bühne bringen und analysieren. Zum anderen verberge sich dahinter der Wunsch, Theater für die Menschen aus Stadt und Region anzubieten.

Los geht’s im Schauspiel am 11. September mit „Erklärt Pereira“ von Antonio Tabucchi und am 13. September mit Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“, bevor ab 1. November „Der große Gatsby“ von Francis Scott Fitzgerald zu sehen sein wird.

Am 10. Januar 2015 hat „Der Goldene Drache“ von Roland Schimmelpfennig im Großen Haus Premiere, am 22. Februar „Frau Müller muss weg“, von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.

Weitere Premieren im Schauspiel: Am 7. März „Atem“ und am 25. April „In der Republik des Glücks“. Bislang nicht exakt terminiert sind „Der Weibsteufel“ von Karl Schönherr, „Wir lieben und wissen nichts“ von Moritz Rinke, „Der Mann, der die Welt aß“ von Nis-Momme Stockmann, das Hörspiel „Das schwarze Nichts“ von Milan Pesl und „Sonny Boys“ von Neil Simon.

Das Musiktheater startet klassisch am 27. September mit Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail’“, bevor am 7. Dezember „Der Kuss der Spinnenfrau“ und ab 31. Januar 2015 „Linda di Chamounix“ gezeigt werden.

„Der misslungene Brautwechsel oder Riccardo I.“, eine Oper von Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel, gibt es ab 2. April 2015 zu sehen.

Die satirische Oper „Kehraus um Sankt Stephan“ steht ab dem 16. Mai 2015 auf dem Programm, Giuseppe Verdis „La Battaglia di Legnano“ in konzertanter Aufführung am 30. Mai.

Die Oper „Someone is going to come“ ist bislang nicht terminiert. Auf ein Wiedersehen mit den Schmachtigallen dürfen sich Fans ab dem 18. Oktober 2014 unter dem Titel „Spiel des Lebens“ freuen.

Die Spielzeit des Tanztheaters startet mit Tarek Assams „Bartok´s Shoes“ am 12. Oktober im Großen Haus. An gleicher Stelle ist ab 14. Februar 2015 „Im Satz des Pythagoras“ zu erleben, während die Tanzabende „Smart Reality“ und „Der Tag, an dem der Goldfisch starb“ terminlich noch nicht festgelegt sind.

Neben den Produktionen aus den genannten drei Sparten gibt es auch in der kommenden Spielzeit wieder Konzerte, Extras und Kinder- und Jugendtheater.

Informationen auch im Internet unter www.stadttheater-giessen.de.

von Stephan Scholz

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