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Die Angst vor dem täglichen Vergessen

Kino: Ich. Darf. Nicht. Schlafen. Die Angst vor dem täglichen Vergessen

„Ich. Darf. Nicht. Schlafen.“ Diesen Satz sagt sich Christine Lucas (Nicole Kidman) jeden Tag. Wenn sie morgens aufwacht, liegt sie neben einem Mann, den sie nicht kennt. Im Badezimmer hängen Bilder, die sie selbst mit diesem unbekannten Mann im Schlafzimmer zeigen. Sie liest: „Dein Mann Ben.“

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Mit einem Videotagebuch versucht Schriftstellerin Christine Lucas (Nicole Kidman) ihr Leben zu rekonstruieren.Foto: Sony Pictures

Quelle: Sony Pictures Releasing GmbH

Marburg. Jeden Tag vergisst Christine über Nacht wer sie ist, vergisst jeden in ihrem Umfeld. Erst ihr Mann Ben (Colin Firth) kann Licht ins Dunkel bringen - wie jeden Morgen. Christine erfährt, dass sie einen Autounfall hatte und seitdem keine neuen Erinnerungen behalten kann. Sie begibt sich in Therapie bei dem Psychologen Dr. Nash (Mark Strong).

Ihr gelingt es, mit Hilfe eines Videotagebuchs ihr Leben nach und nach zu rekonstruieren. Doch bald muss sie sich fragen, wem sie noch vertrauen kann und wer sie selbst eigentlich ist.

Regisseur Rowan Joffe („28 Weeks Later“) hat den Psycho-Thriller und Bestseller „Ich.Darf. Nicht. Schlafen.“ von Steve Watson sehr spannend in Szene gesetzt. Nicole Kidman („Moulin Rouge“) spielt die labile und aufgewühlte Christine Lucas mit der gleichen Überzeugung wie Oscarpreisträger Colin Firth ihren zwielichtigen Mann Ben. Wie auch in seinen Filmen „Zero Dark Thirty“ und „Robin Hood“ nimmt Mark Strong als Dr. Nash eine Nebenrolle ein, die ebenfalls Raum für Misstrauen gibt.

„Hatte kurz Angst und musste mir die Augen zuhalten“, schrieb Jana Letter auf ihre Sneak-Preview-Wertungskarte. „Wirklich spannend und echt gruselig“, fand Jana Letter den Film.

nJe zwei Karten haben gewonnen: Andreas Mayer, Monika Reddig, Isa Dickel (alle aus Marburg), Rebekka Rupp aus Niederwalgern und Sebastian Schmidt aus Dautphetal. Die Karten werden zugeschickt.

Der Film läuft im Cineplex.

von Lisa Schneider

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