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Deutschland: nach wie vor ein Leseland

„Welttag des Buches“ Deutschland: nach wie vor ein Leseland

Diesen Donnerstag, am Welttag des Buches und des Urheberrechts stehen Autoren, Bücher und ihre Leser im Mittelpunkt. Verlage, Bibliotheken und Buchhandlungen feiern jährlich am 23. April Lesefeste.

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Darauf hoffen Autoren und Verlag: Ein Mädchen und eine Frau lesen entspannt in Büchern. Die Unesco erklärte 1995 den 23. April zum „Welttag des Buches“.

Quelle: Paul Zinken

Marburg. Die Weltkulturorganisation Unesco ließ sich beim Datum des Welttages – dem Todesdatum der Dichter William Shakespeare und Miguel de Cervantes Saavedra im Jahr 1616 – von einem katalanischen Brauch inspirieren:

Zum Namenstag des Heiligen St. Georg werden dort Rosen und Bücher verschenkt. In Deutschland verteilen die Organisatoren der Aktion „Lesefreunde“ 750.000 Welttagbücher „Ich schenk dir eine Geschichte“ an Schüler. Den internationalen Tag des Buches hat die Weltkulturorganisation Unesco im Jahr 1995 ausgerufen, er soll für das geschriebene Wort werben.

Nach wie vor ist Deutschland ein Leseland. Bücher sind einer repräsentativen Umfrage aus dem vorigen Jahr zufolge für gut 61 Prozent der Deutschen ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Für jeden Zweiten sind sie sogar „wie gute Freunde“.

Bei den 14- bis 19-Jährigen liegt die Zustimmung zum Buch bei 45,5 Prozent. Auf einer Liste der 50 beliebtesten Freizeitaktivitäten belegte 2012 die Lektüre einer Tageszeitung Platz sechs, von Zeitschriften Platz zehn, das Lesen eines Buches rangierte auf Platz elf. An der Spitze steht aber das Fernsehen.

von unserer Agentur

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