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Deutsches Kino mit vielen Trümpfen Reise in den Schlund der Hölle

OP-Lesesommer Reise in den Schlund der Hölle

Der Turm zu Babel ist eines der berühmtesten Gebäude der Menschheitsgeschichte.

Quelle: Knaur

Hat es ihn wirklich gegeben? Und war es wirklich ein Turm? In seinem vierten Roman um die Archäologin Hannah Peters entwirft Thomas Thiemeyer ein Szenario, in dem im Nahen Osten ein rätselhaftes Bauwerk entdeckt wird, das sich tief in die Erde schraubt.

Und als sei das noch nicht Rätsel genug, sendet es auch noch elektromagnetische Wellen aus. Peters steigt hinab in den Höllenschlund, um die Menschheit zu retten. Dieser Thriller verbindet Geschichte, Politik und Mystik zu einem spannenden Ganzen.

von Heike Döhn

 
Leseprobe

Die Stufen führten senkrecht in die Tiefe. Staubig, steil und von starker Abnutzung gezeichnet. Wie das Maul eines uralten Haifischs inmitten eines Meeres aus Sand. Heulend fegte der Wind über die Stufen und bedeckte sie mit einer Schicht von Quarzkristallen, die überall kleine Haufen bildeten. Professor Ahmad Hammadi von der Universität Bagdad kniff die Augen zusammen. Drüben bei Mossul war die Sonne aufgegangen. Über der aufgewirbelten Wüste sah er die flammenden Strahlen, die die Bergkuppen berührten.

  • Thomas Thiemeyer: Babylon, Knaur, 523 Seiten, 14,99 Euro.
 

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