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Der doppelte Richard eröffnet die neue Spielzeit

Theater Der doppelte Richard eröffnet die neue Spielzeit

Ekkehard Dennewitz hat seine letzte Spielzeit am Landestheater Marburg vor sich, und er betont: „Das wird keine Übergangsspielzeit.“

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„Sing!Sing!Sing!“ wird auch in der Spielzeit des Landestheaters Marburg zu sehen sein.

Marburg. Der Marburger Intendant, der im Sommer 2010 von Matthias Faltz abgelöst wird, möchte unbedingt vermeiden, dass der Eindruck entsteht, der scheidende Theatermacher ziehe sich in seiner letzten Saison bereits ein wenig zurück: „Das könnte vom Publikum leicht als Untergangsspielzeit aufgefasst werden.“
Für die Spielzeiteröffnung nach der Sommerpause habe er „auf alte Traditionen“ zurückgegriffen, sagt Dennewitz gestern bei der Vorstellung des Programms. So wird neben dem Shakespeare-Klassiker „Leben und Tod König Richards III.“, den der Intendant selbst inszeniert (Premiere: 3. Oktober), eine Uraufführung für Kinder zu sehen sein: „Richard.Spielverderber“. Norbert Ebel ging in seinem Stück „sehr frei nach Shakespeare“ der Frage nach, inwieweit durch die Kindheit Richards dessen Charakter geformt wurde. „Richard.Spielverderber“ ist am 26. September die erste Premiere der neuen Spielzeit.
Ebenfalls an das ganz junge Publikum richtet sich „Katzen“ Das „Miezical“ der schwedischen Autorin Agneta Elers-Jarleman wird seit 1996 auch auf deutschsprachigen Bühnen häufig gespielt. Juliane Nowak führt Regie bei „Katzen“, die Premiere im Theater am Schwanhof ist am 21. November.
Gut eine Woche (29. November) später hebt sich in der Stadthalle zum ersten Mal der Vorhang für die Weihnachtsproduktion. Nach dem „Herrn der Diebe“ gibt es erneut eine Geschichte von Cornelia Funke zu sehen: „Hinter verzauberten Fenstern“ ist der Titel des Stücks, in dem es um die geheimnisvolle Welt hinter den Fensterchen eines Adventskalenders geht. David Gerlach führt wie schon bei den „Dieben“ Regie. Die besten Szenen, Gags und Pointen aus Peter Radestocks Deutschhauskeller-Programmen werden erstmals am 31. Dezember unter dem Titel „Best of Keller“ zu sehen sein.

von Carsten Beckmann

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