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Der Sturz der alten Götter

Hessisches Landestheater Marburg Der Sturz der alten Götter

Eintauchen in die Mythologie der alten Griechen können die Theaterbesucher am Freitag: Um 19.30 Uhr hat „Prometheus. Die Titanenschlacht“ im Theater am Schwanhof Premiere.

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Zeus (Sven Mattke, links) und Prometheus (Sebastian Muskalla) planen den Sturz von Kronos. Erdgöttin Gaia, ihre Oma, gibt Tipps. Die lebensgroße Puppe wird von zwei bis drei Puppenspielerinnen aus Berlin geführt. Sie hauchen ihr Leben ein.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Lange haben sie geherrscht, Kronos und seine Titanen: Äonen sind sie durchs Weltall geflogen, ab und an von Kronos (Thomas Streibig) zum Festmahl gebeten worden.

Staub haben sie angesetzt. Zu lange dauert die Herrschaft, meint Titan Prometheus (Sebastian Muskalla). Auch die Erdgöttin Gaia ist nicht sonderlich zufrieden mit ihrem Sohn Kronos, der unerbittlich an Traditionen festhält. Doch die Titanen werden gestürzt, von den Kindern des Herrschers Kronos und seiner Frau Rhea (Uta Eisold), von Zeus (Sven Mattke) und einer neuen Generation von Göttern.

Sieben Wochen lang hat Regisseur Hans-Jochen Menzel, Professor an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, in Marburg das Stück nach einer Prosafassung des Autors Franz Fühmann einstudiert. Die Bühnenbearbeitung ist von Anette Straube.

Fühmann, 1922 in der Tschechoslowakei geboren, 1984 in Ost-Berlin gestorben, ist im Westen der Republik recht unbekannt. Er war ein begnadeter Geschichtenerzähler. Fühmann hat die griechischen Mythologien nach- oder besser neu erzählt – mit wenig Respekt vor den großen Göttern.

Es gibt noch Karten.

von Uwe Badouin

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe der OP.

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Hessisches Landestheater Marburg

Eine mitreißende Premiere von Franz Fühmanns „Prometheus. Die Titanenschlacht“ sahen am Freitag rund 200 Besucher im fast ausverkauften Hessischen Landestheater.

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