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Der Marburger Andreas Steiger schafft es in „Battles“

The Voice of Germany Der Marburger Andreas Steiger schafft es in „Battles“

Andreas Steiger hat am Sonntagabend die erste Runde bei „The Voice of Germany“ - die „Blind Auditions“ überstanden. „Das ist mega“, sagt er rundum glücklich. Der Jura-Student will seine Chance nutzen.

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Der Marburger Jura-Student Andreas Steiger (links) jubelt. Bei „The Voice of Germany“ hat er es am Sonntagabend in das Team von Samu Haber geschafft. Foto: ProSieben/Sat.1/Richard Hübner

Quelle: ProSieben/Sat.1/Richard Hübner

Marburg. Mit dem Jura-Studenten Andreas Steiger und dem Schauspieler Artur Molin haben es diesmal gleich zwei Marburger unter die 150 Kandidaten für die „Blind Auditions“ der populären Musikshow „The Voice of Germany“ geschafft. Während Artur Molin auf „seine“ Show noch warten muss, hat Andreas Steiger am Sonntagabend mit dem Popsong „Speeding Cars“ von „Walking on Cars“ den Sprung in die nächste Runde, sogenannten „Battles“, geschafft: Samu Haber, der Deutschen liebster Finne, Yvonne Catterfeld und Andreas Bourani wollten ihn für ihre Teams.

„Ach du Scheiße“, entfuhr es dem 23-Jährigen vor einem­ ­Millionenpublikum, der freude­strahlend die Arme in die ­Höhe reißt. So richtig kann er es scheinbar gar nicht fassen. Er ist weiter. „Wegen Leuten wie Dir habe ich mich noch mal in diesen Stuhl gesetzt“, wirbt Andreas Bourani um den jungen Sänger. Diese Stimme sei ein Alleinstellungsmerkmal. „Mit so einer Stimme verkauft man Alben.“

„Ich hab‘ da auch was Einzigartiges gehört, auch wenn‘s mir stellenweise etwas zu viel war“, meinte Yvonne Catterfeld zur rauchigen Stimme des Sängers. Sie liebe es rauchig, auch wenn es ihr an manchen Stellen zu viel gewesen sei. „Du warst nicht perfekt heute Abend“, meinte Samu Haber, Sänger der Band „Sunrise Avenue“, in seinem finnischen Akzent. „Aber wir suchen nicht den perfekten Sing-Apparat hier, wir suchen ,The Voice of Germany‘ - und deine Voice ist super, super, super. Du könntest im Finale singen.“

Coach Samu bereits kennengelernt

Andreas Steiger entschied sich für das Team von Samu Haber.„Das war mit Abstand einer der geilsten Momente überhaupt“, sagt er unmittelbar nach der Entscheidung in die ­Kameras von Pro 7 /Sat.1.

Seit Sonntagabend ist vieles anders in seinem Leben: „Ich habe unfassbar viele positive Nachrichten bekommen, auch aus Marburg: Marburg steht geschlossen hinter mir. Ich liebe diese Stadt“, freut sich Andreas Steiger. Die Zustimmung berühre ihn sehr, er sei überwältigt.

Auch der Kritik der Coaches stimmt er zu: „Ich kann es definitiv besser. Es war mein erster Auftritt vor Publikum überhaupt, stimmlich war ich von Panik und Angst beeinflusst“, gibt er unumwunden zu.

Seinen Coach Samu hat er inzwischen näher kennengelernt, bei den „Blind Auditions“ handelt es sich ja um Aufzeichnungen: „Samu ist noch entspannter, als man ihn aus dem Fernsehen kennt, sehr freundlich, offen und er hat keinerlei Allüren“, sagte Steiger gestern der OP. Ohnehin sei das gesamte Team hinter den Kulissen extrem respektvoll und hilfsbereit.

Wie geht es nun weiter bei ihm? Schließlich studiert er im 7. Semester Jura. „Ich bin froh, dass ich keine Scheine mehr machen muss“, sagt er. „Im Moment steht für mich erst mal die Musik im Vordergrund. Ich stecke meine ganze Energie da rein, ich will die Chance nutzen. Jetzt oder nie.“

von Uwe Badouin

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