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Der Glaube als Kompass für den Lebensweg

Francke-Autorenfestival Der Glaube als Kompass für den Lebensweg

Am Samstag fand in Marburg das Autorenfestival 2014 des Verlags „francke“ statt, bei dem acht Autoren, die ihre Bücher in dem christlich orientierten Verlag publizieren lassen, zugegen waren.

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Weitgereist: Die deutsche Autorin Mirjam Schweizer (von links) im Gespräch mit ihren US-Kolleginnen Elizabeth Musser und Tamera Alexander.Privatfoto

Marburg. Unter den Autoren befanden sich nicht nur deutschsprachige Autoren, sondern auch drei Amerikanerinnen, die ihre neuen Werke vorstellten.

Die Eröffnungsveranstaltung und vier der acht Lesungen fanden im Hessischen Landestheater statt. Die andere Hälfte wurde im Verlagshaus und der Buchhandlung von „francke“ abgehalten. Für die 400 Besucher war das Festival eine großartige Gelegenheit, um ihre Lieblingsautoren einmal in Lebensgröße zu sehen, mit ihnen zu diskutieren und Autogramme zu ergattern. Dabei zeigten sich alle Schriftsteller aufgeschlossen, suchten oft selber gezielt das Gespräch mit ihrer Leserschaft.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei den drei Frauen aus den USA, Lynn Austin, Elizabeth Musser und Tamera Alexander geschenkt. Alexander, die in dem im „Bibel-Gürtel“ liegenden US-Bundesstaat Tennessee lebt, sprach ausführlich über ihren Glauben und dessen literarische Verarbeitung in ihren Romanen. „Für mich ist mein Verhältnis zu Gott und der christliche Glaube wie ein Kompass, der mir den Weg zeigt. Auch wenn es bedeutet, manchmal einen beschwerlichen Pfad zu beschreiten“, erklärte die 52-jährige Schriftstellerin.

Das erste Autorenfestival von „francke“ fand vor zwei Jahren statt. „Aufgrund der großen Besucherzahl und der positiven Rückmeldungen haben wir uns entschlossen, alle zwei Jahre dieses Event auszurichten“, erklärte Verlags-Pressesprecher Sven Gerhardt. Der 36-Jährige war an diesem Tag jedoch nicht nur Pressereferent, sondern stellte auch sein neues Kinderbuch „Kuddel und Muddel“ vor, aus dem er - sehr zur Freude der anwesenden Kinder - eine Geschichte vorlas. Doch ging es nicht ausschließlich um Romane: Neben den Lesungen konnten die Besucher eine Führung durch das Verlagshaus unternehmen und einmal hinter die Kulissen blicken. Ein Angebot, das auf große Resonanz stieß.

von Benjamin Kaiser

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