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Der Fronhof rockt

Open-Air-Konzert des KFZ Der Fronhof rockt

Trotz der durchwachsenen Wetterlage kamen am Donnerstag nach Angaben des KFZ knapp über 2.000 Besucher zum Open-Air-Konzert des Kulturladens KFZ auf das Fronhofgelände.

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Die argentinische Band „Karamelo Santo“ lässt sich feiern: Mehr als 2.000 Fans jubelten ihnen nach einem mitreißenden Auftritt zu.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Noch am Nachmittag richtete sich so manch banger Blick der Organisatoren in den wolkenbedeckten Himmel über der Stadt. Heftige Regenschauer fegten über das Gelände – die KFZ-Open-Air-Planer um Gero Braach, Sabine Welter und Gertie Diermaier. Das wird nichts mehr, lautete die Befürchtung trotz 1.300 im Vorverkauf abgesetzter Karten.

Doch die Wettergötter waren mit ihnen und den 80 ehrenamtlichen Mitarbeitern, die gemeinsam das perfekt organisierte Marburger Kult-Rock-Festival stemmten: Am Abend tanzten mehr als 2.000 Menschen fröhlich zur Musik von „Mardi Grass.bb“, „Jupiter Jones“ und „Karamelo Santo“, die um 23 Uhr noch gar nicht aufhören wollten – aber mussten.

Den Auftakt gab in den frühen Nachmittagsstunden Lechuga. Die Marburger Band startete mit Mestizo, einer fetzigen Mischung aus Latin, Ska, Reggae, Balkan und Punk. Die zur frühen Stunde schon zahlreich anwesenden Musikfreunde ließen sich trotz des ein oder anderen Regengusses nicht die Feierlaune verderben.

Wie das am Nachmittag glücklicherweise ausgebliebene Gewitter, brach zu später Stunde dann „Karamelo Santo“ – das heilige Bonbon – über die Zuschauer herein. Die argentinische Formation gab mit lautem Latin-Ska-Punk Vollgas von der ersten bis zur letzten Minute.

Ruhepausen waren hier definitiv nicht mehr möglich. Die Ska-Heroen waren in ausgesprochener Feierlaune und forderten dies auch dem Publikum ab. Sie boten eine feurige und energiegeladene Show, die dem Tanzbein alles abverlangte – ein Latin-Ska-Leckerbissen der Extraklasse!

Während die Fans zufrieden gingen, hatten die KFZ-Mitarbeiter und -helfer noch jede Menge Arbeit vor sich: das gesamte Gelände musste geräumt werden. Der Fronhof ist schließlich ein Parkplatz.

von Jan Bosch
und Uwe Badouin

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