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Den Blick richten 
auf die Menschlichkeit

„Theater GegenStand“ Den Blick richten 
auf die Menschlichkeit

„Das Leben ist Tanz, die Musik der Herzschlag.“ Diesen Satz stellt das Marburger „Theater GegenStand“ seiner neuen Produktion voran: ­

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Eine Szene aus dem Stück „Dehli – Ein Tanz“, das am Donnerstagabend in der Waggonhalle Premiere hat.

Quelle: „Theater GegenStand“

Marburg. „Delhi – Ein Tanz“ hat diesen Donnerstagabend, 11. Juni, um 20 Uhr in der Waggonhalle Premiere. Zu sehen ist die neue Produktion der freien Theatergruppe dort außerdem von Freitag bis Sonntag jeweils ab 20 Uhr.

„Wir müssen uns auf unsere Menschlichkeit konzentrieren, inmitten der Leistungs- und Konkurrenzgesellschaft. Wir müssen Verantwortung übernehmen für die Reise, den Tanz durch unser Leben, indem wir tief fühlen und berühren. Das sollte uns Menschen auszeichnen. Und das möchte ich auf der Bühne zeigen“, sagt Ewa ­Galica, die junge Regisseurin des Stückes.

„Delhi – Ein Tanz“ stammt aus der Feder des jungen russischen Dramatikers Iwan Wyrypajew. Sieben Mal bringt er stets dieselben sechs Figuren in eine andere Konstellation. Sieben Mal treffen sie sich in einem ­Wartezimmer. Sieben Mal geht es um Schmerz, um Mitleid und um die Unfähigkeit zum Mit-Leiden.

Die Regisseurin Ewa Galicia kommt aus Polen. Sie absolviert derzeit einen europäischen Freiwilligendienst bei „Theater GegenStand“. In ihrer Heimat hat sie bereits erfolgreich an verschiedenen Theaterprojekten mitgewirkt – vor, auf und auch hinter der Bühne. Nun inszeniert sie für Theater GegenStand das Stück „Delhi – Ein Tanz“ und erzählt Geschichten, in denen es um unglückliche Liebe, unerfüllte Träume und Fragen der Verantwortung geht.

„Delhi – Ein Tanz“ wurde von der Fachzeitschrift „Theater heute“ zu den „Stücken des Jahres 2011“ gewählt.

In Marburg spielen Inga Berlin, Matt Dressler, Selina Erdel, Annette Förg, Maria Kersting, Christoph Klimt und Frauke Oberländer diese Miniaturen, die durch den Tanz zusammengehalten werden.

von unseren Redakteuren

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