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„Das kalte Herz“ hat Premiere

Hörtheatrale „Das kalte Herz“ hat Premiere

Eiskalt geht es in der Leistungsgesellschaft zu. Geld regiert die Welt. Wer keins hat bleibt am Rande. Moralische Bedenken spielen keine Rolle oder werden ausgeblendet.

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Roman Pertl spricht den Köhler Peter Munk.

Quelle: Isabel Streibig

Marburg. Wilhelm Hauff greift das altbekannte Problem in seiner 1827 veröffentlichten Erzählung „Das kalte Herz“ auf. Die Hörtheatrale Marburg hat unter der Regie von Daniel­ Sempf aus diesem bis heute­ ­aktuellen Stoff eine aufwendige, dunkle und mystische ­Live-Hörspiel-Inszenierung gemacht.

Die Musik, eigens für dieses Stück komponiert und produziert, stammt von Ben Streibig und für die Soundinstallation zeichnet Daniel Sempf verantwortlich. Premiere­ ist am Samstag um 20 Uhr im ­Lomonossow-Keller.

Roman Pertl vom Hessischen Landestheater spricht (und spielt) die Rolle des Peter Munk, der von der Gesellschaft ausgeschlossen und verachtet wird, weil er nur dem dreckigen „Köhlerhandwerk“ nachgeht. Aber Peter will dazugehören und glaubt, im Reichtum sein Glück zu finden.

So sieht er keine andere Möglichkeit, als sich mit dem Bösen zu verbinden: Der Holländermichel (Stefan Gille), ein mächtiger Waldgeist, verlangt Peters Herz und macht ihn dafür reich. Peter wird empfindungslos und eiskalt.

  • Weitere Termine sind am 11. und 18. Dezember sowie am 15. Januar um 19 Uhr (ab 12 Jahre).
 
 
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