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„Das Stadttheater blüht und gedeiht“

Spielzeit 2013/14 in Gießen „Das Stadttheater blüht und gedeiht“

Das Schauspiel des Stadttheaters Gießen will in der kommenden Spielzeit ausschließlich Stücke aus dem 20. Jahrhundert und zeitgenössischer Dramatiker präsentieren.

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Intendantin Cathérine Miville stellte das Programm gemeinsam mit (von links) Michael Hofstetter, Ballettdirektor und Chefchoreograph Tarek Assam, Matthias Schubert, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Abdul-M. Kunze und Operndirektor Dieter Senft vor.Foto: Stephan Scholz

Gießen. „Das Stadttheater blüht und gedeiht“, betonte Intendantin Cathérine Miville, die am Freitagnachmittag gemeinsam mit ihrem Team das Programm der Spielzeit 2013/14 vorstellte. Doch bevor Miville das neue Programm unter dem Motto „Wir werden es gewusst haben“ erläuterte, skizzierte die Intendantin zunächst die aktuelle Situation.

Mit der Verpflichtung des Generalmusikdirektors Michael Hofstetter zur vergangenen Spielzeit sei der musikalische Bereich schon am ersten Tag aufgeblüht. Dem Schauspiel gehe es ebenfalls blendend, und die Runderneuerung des Ensembles in den vergangenen Jahren habe zur Herausbildung eines neuen Profils geführt.

Das Tanztheater sei seit einigen Jahren ohnehin in der internationalen Theaterszene etabliert. Es finde höchste Anerkennung, ablesbar etwa an Einladungen zu Festivals und stabilen Besucherzahlen auf hohem Niveau.

„Das Theater erlebt derzeit insgesamt eine Welle des Erfolgs, den die Mitarbeiter jeden Tag erarbeiten“, sagte Miville, die darauf hinwies, dass ihrem Haus mit den „Hessische Theatertage“ und „Büchner International“ das größte Theaterfestival bevorstehe, das jemals in der Region zu erleben war. Parallel liefen zudem die Vorbereitungen zur neuen Studiobühne, die das Stadttheater im entstehenden Kinobau am Berliner Platz erhalte. Gerade wegen der drei Festivalwochen - am 11. Mai startet zudem „TanzArt ostwest“ - fällt der traditionelle Tag der offenen Tür in diesem Jahr aus.

Das neue Programm beginnt am 7. September im Bereich Schauspiel im Großen Haus mit Bertolt Brechts Volksstück „Herr Puntila und sein Knecht Matti“, bevor am 3. November „Ab heute heißt Du Sara. 33 Bilder aus dem Leben einer Berlinerin“ in einer Intendanteninszenierung ansteht.

Stadttheater erweist Wagner seine Referenz

Am 1. Februar 2014 zeigt Regisseur Wolfram J. Starczewski Marina Carrs „Am Katzenmoor“, bevor das Stadttheater am 15. März 2014 als zweites deutschsprachiges Theater Alan Ayckbourns „Bürgerwehr“ auf die Bühne bringt. Die letzte Schauspielpremiere der Spielzeit im Großen Haus findet am 3. Mai 2014 statt, wenn Philipp Löhles zeitgenössisches Schauspiel „Nullen und Einsen“ gegeben wird. Zudem sind zahlreiche Stücke auf der Studiobühne zu sehen.

Aus Anlass des 200. Geburtstags erweist das Musiktheater am 21. September Richard Wagner seine Referenz, wenn „Der Fliegende Holländer“ in der Pariser Urfassung von 1841 zu sehen sein wird. Weiter geht´s am 30. November mit Gustav Adolph Kerkers amerikanischer Tanzoperette „Tanz auf dem Pulverfass. Die oberen Zehntausend“ und am 18. Januar 2014 mit Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Idomeno“. Ab dem 30. März 2014 wird Bohuslav Martinus Oper „Mirandolina“ zu sehen sein, ab dem 24. Mai 2014 Emilio Arrietas Oper „Die Eroberung von Granada“ und am 20. Juni 2014 eine szenische Inszenierung von Mozarts „Requiem“.

Bei den genannten sechs Musikstücken handelt es sich um Premieren im Großen Haus, die von Wiederaufnahmen, einer Premiere auf der Studiobühne und darüber hinaus von zahlreichen Konzerten flankiert werden.

Die Premiere der Uraufführung des Stücks „Der Blick des Raben. Ein Tanzabend zu Edgar Allan Poe“ ist am 19. Oktober der Auftakt für die Spielzeit des Tanztheaters im Großen Haus. Dort ist ab 22. Februar 2014 auch „The Horta Project - Soap Recreation. Ein Tanzabend von Rui Horta“ zu erleben, und zudem sind weitere Premieren auf der Studiobühne und auch 2014 wieder ein Festival TanzArt ostwest vorgesehen.

Auch sieht das Programm, das ab sofort an der Theaterkasse erhältlich ist, wie gewohnt Stücke des Jugendtheaters und zahlreiche Extras wie die „Lange Theaternacht“ am 7. November vor.

von Stephan Scholz

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