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Das Publikum ist das siebte Monster

Monsters of Liedermaching Das Publikum ist das siebte Monster

Mitsingen ist bei Konzerten der „Monsters of Liedermaching“ die Regel. Auch im ausverkauften KFZ stimmten die Fans Klassiker und neue Songs mit an.

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Totte (von links), Rüdiger Bierhoff, Fred Tim, Pensen, Burger und Labörnski stellten sich vor dem Auftritt in den Katakomben des KFZ für ein Foto auf.

Quelle: Marcus Hergenhan

Marburg. „Och nee, geht das heute wieder los, ich werde noch verrückt, mit Schreiben ist es Essig, weil mein Nachbar wieder fickt!“

Es sind Texte wie diese, die Neulinge zum Lachen und gestandene Fans zum Mitsingen animieren, die den „Monsters of Liedermaching“ ihren Kultstatus einbrachten.

Bereits zum siebten Mal traten die sechs Spaßrocker in Marburg auf und besuchten am Mittwoch das KFZ während ihrer „Wiedersehen macht Freude“-Tour.

Die alten Räumlichkeiten des bald neu eröffnenden Kulturzentrums waren mit knapp 300 Gästen aller Altersgruppen prall gefüllt, wobei die ersten Reihen sitzen durften, während der Rest das Konzert stehend verfolgte. Die Stimmung war den Texten entsprechend ausgelassen, schon zu Beginn wurden die Liedermacher mit lauten Chören in Fußballmanier (z.B. Ooohhhoh Monsters! Ohhhohh) herbeigerufen.

Auch viele alte Stücke mit dabei

Nach anderthalbjähriger Pause gibt es nun auch ein siebtes Album der Monsters, bei dessen Aufnahme abermals einzig und allein Live-Auftritte genutzt wurden, denn für die Band gilt: Das Publikum ist das siebte Monster! Allerdings kamen auch Fans der Klassiker auf ihre Kosten.

„Wir haben auch einige unserer ältesten Stücke dabei, manche sind zum Beispiel von 1994, vermutlich also älter als so mancher aus dem Publikum“, meinte Totte, der wie fast alle anderen Bandmitglieder außer Labörnski Sänger und Gittarist in einem ist.

Die ausdauernde Blödelei kam an, bei vielen älteren Stücken sang fast das gesamte Publikum mit.

„Ich bin jetzt seit fünf Jahren Fan, einfach wegen der lustigen Lieder und habe mich heute zum ersten Mal dazu aufgerafft, ein Konzert zu besuchen“, sagte Dominik Scharf. Bereut hat er es wie die anderen Fans nicht.

von Marcus Hergenhan

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