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Das Leben ist kein Ponyhof

Regisseur kommt nach Marburg Das Leben ist kein Ponyhof

Immer öfter kommen Filmemacher nach Marburg. Am Samstag, 20. April, wird Regisseur André Erkau zu Gast im Cineplex sein.

Marburg. André Erkau hat „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ nach dem gleichnamigen Roman von Gernot Gricksch als Komödie inszeniert. Als Markus‘ Frau überraschend stirbt, gerät das Leben des 40-Jährigen, seiner Tochter Kim und irgendwie auch seiner Mutter Gerlinde mächtig aus den Fugen. Markus (Wotan Wilke Möhring) versucht sich in Normalität, Kim (Helen Woigk) verschließt sich und Oma Gerlinde (Christine Schorn) verschweigt ihre Krebserkrankung, um den beiden nicht noch mehr Kummer zu bereiten. Sie alle versuchen auf unterschiedliche Art und vor allem allein, ihre Trauer zu bewältigen - und finden letztendlich doch wieder zusammen. Lea Bruckhoff (25) aus Lohra fand nach der OP-Sneak-Preview: „Ein wundervoll ehrlicher Film vom Leben, seinen Höhen und Tiefen. Interessante Kameraperspektiven.“

Je zwei Freikarten gehen an: Frank Zimmermann, Annika Battenfeld, Lea Bruckhoff, Sarah Winterberg und Sebastian Schiller. Die Karten werden zugeschickt.

Bei der Vorstellung am Samstag um 20.30 Uhr wird der Regisseurs André Erkau im Cineplex anwesend sein.

Der Film läuft im Cineplex

Unterwegs mit Mum: Andy hat es nicht leicht mit seiner Mutter: Mit ihrer überfürsorglichen Art treibt Joyce ihren Sohn schon mal an den Rande des Nervenzusammenbruchs. Joyce ist Witwe, liebt Frösche und nascht gerne. Andy ist Erfinder, nur, dass er sein biologisch abbaubares Putzmittel bisher nicht hat an den Mann bringen können. Also fragt er seine Mum, ob sie ihn nicht begleiten möchte bei seiner Verkaufs-Tour durch die Vereinigten Staaten. Joyce ist begeistert und ahnt nicht, dass der Filius noch eine Überraschung für sie parat hat. Die große Sängerin, Regisseurin und Darstellerin Barbra Streisand, die lange in keiner Kinohauptrolle zu sehen war, spielt in diesem Roadmovie an der Seite von Seth Rogen („Superbad“). Die Meinungen nach der OP-Sneak-Preview gingen auseinander. „Schöne Mutter-Sohn-Geschichte. Manchmal etwas zu viel“, wertete Lea Foitin. Viele fanden den Film jedoch langweilig, wie Christina Musch. Für Frank Rubbel (alle aus Marburg) war der Film „ganz nett, aber nur mäßig originell.“ Die Gewinner von je zwei Freikarten sind: Lea Foitin, Frank Rubbel, Anastasia Schmidt, Thomas Knapp und Christina Musch. Die Karten werden zugeschickt. Der Film läuft im Cineplex

Broken City: Das nächtliche New York ist der Schauplatz dieses Thrillers von Regisseur Allen Hughes („The Book of Eli“). Der äußerst machthungrige Bürgermeister Nicolas Hostetler (Russell Crowe) möchte mit Hilfe des Privatdetektivs Billy Taggart (Mark Wahlberg) erfahren, ob seine Frau Cathleen (Catherine Zeta-Jones) ihn betrügt. Als der Liebhaber kurz darauf ermordet wird, deckt Taggart einen mörderischen Sumpf von Korruption und Vetternwirtschaft auf und gerät selbst in Lebensgefahr. Selten hat man die brodelnde Metropole New York so düster und bedrohlich erlebt wie in diesem eisigen Großstadt-Thriller. Der Film läuft im Cineplex.

You Drive Me Crazy: Wo zeigen sich kulturelle Unterschiede besser als im Straßenverkehr? Im Dokumentarfilm „You Drive Me Crazy“ müssen Jake, Mirela und Hye-Won nach ihrem Umzug ins Ausland ihren Führerschein neu machen. Die ungeduldige Deutsche Mirela darf in Indien nicht einmal 20 km/h fahren. Hye-Won, die ihrem Mann nach München gefolgt ist, muss sich dagegen mit ihrem bayrischen Fahrlehrer auseinandersetzen. Auch Jake lernt in Japan, dass der Verkehr nicht immer logisch verläuft und er seine amerikanische Denkweise ablegen muss. Der Film von Regisseurin Andrea Thiele zeigt aber auch das Leben abseits des Lenkrades. Ein unterhaltsamer Dokumentarfilm, der die Komik des Alltags aufgreift ohne sich über die Fahrschüler lustig zu machen.(dpa)

Der Film läuft im Capitol.

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