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Das Dschungelbuch feiert Premiere

Landestheater Das Dschungelbuch feiert Premiere

Mehr als 8000 Kinder freuen sich auf „Das Dschungelbuch“. Die 42 Schulvorstellungen sind bis in den Januar hinein nahezu ausverkauft. Auch für die Premiere am Samstag, 15. Novemner, um 18 Uhr gibt es nur noch wenige Karten.

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Stefan A. Piskorz spielt in „Das Dschungelbuch“ den bedrohlichen Tiger Shir Khan. Das Familienstück zur Weihnachtszeit ist im ­Theater am Schwanhof zu sehen.

Quelle: Arne Landwehr

Marburg. Das Familienstück zur Weihnachtszeit hat eine enorme Bedeutung für die Zuschauerbilanz das Landestheaters. Zudem sind die oft märchenhaften Stücke für viele Kinder die erste Begegnung mit Theater überhaupt. Entsprechend aufwendig und fantasievoll werden sie oft in Szene gesetzt - mit viel Musik, Tanz, Witz gewinnt man (vielleicht) künftige Theaterbesucher.

In diesem Jahr heißt es am Landestheater: Der Dschungel ruft! Regisseur Marc Wortel hat „Das Dschungelbuch“ inszeniert. Rudyard Kiplings Sammlungen von Erzählungen und Gedichten erschienen 1894 und 1895, sie sind bis heute Klassiker der Kinderliteratur. So richtig berühmt aber wurde „Das Dschungelbuch“ durch Walt Disneys Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1967. „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“, der Song des Bären Balu ist ein unvergessener Evergreen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Waisenjunge Mogli, der gemeinsam mit seinen Freunden Balu und dem Panther Baghira durch den Dschungel streift. Doch die unbeschwerten Zeiten sind vorbei: Der Tiger Shir Khan liegt auf der Lauer, denn er hat Angst vor Menschen, weil die das Feuer beherrschen.

Regisseur Wortel greift in seiner Inszenierung ein Stück weit auf den Disney-Klassiker zurück: So dürfen der Elefant Colonel Hathi oder der Affenkönig King Louie und seine wilde Bande nicht fehlen.

Wortel hat zuletzt „Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse“ am Hessischen Landestheater inszeniert. Für das Bühnenbild und die Kostüme zeichnen Christian Werdin und Kostümbildnerin Renske Kraakman verantwortlich. Die musikalische Leitung hat Michael Lohmann.

Als Mogli ist Maximilian Heckmann zu sehen. Den Bären Balu spielt Ogün Derendeli, den viele Marburger Theaterfans als einen der beiden „Blues Brothers“ kennen. Artur Molin spielt Baghira, Stefan A. Piskorz gibt dem Tiger Shir Khan und dem Affenkönig King Louie Gestalt. Julia Glasewald ist die Schlange Kaa, Leoni Reiner spielt Colonel Hathi. In weiteren Rollen sind Gerhard Skrzypiec (a.G.) und Jacob Bussmann als Sam, der Pianist zu sehen. Alle Darsteller übernehmen noch weitere kleine Rollen als Geier, Affen oder Elefanten.

Für die Darsteller bedeutet das Weihnachtsstück Schwerstarbeit: 42 Schulvorstellungen sind bislang terminiert, stets um 9 und 11 Uhr vormittags. Bis auf eine am 21. Januar um 9 Uhr sind alle bis auf wenige Restkarten ausverkauft. Oft spielen sie zwei Vorstellungen hintereinander. Hinzu kommen die Familienvorstellungen an Wochenenden, für die es noch ausreichend Karten gibt.

Als besonderes Bonbon bieten die Maskenbildnerinnen des Landestheaters den Kindern zur Premiere ab 16.30 Uhr die Möglichkeit, sich bunte, wilde und phantasievolle Tiergesichter schminken zu lassen. So können sie ab 18 Uhr selbst Teil des Dschungels werden.

Weitere Familienvorstellungen sind am 29. und 30. November, am 6., 20. und 22. Dezember jeweils um 16 Uhr sowie am 20. Dezember um 18 Uhr. Karten sind an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Theaterkasse in der Galeria Classica erhältlich. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.theater-marburg.de.

von Uwe Badouin

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