Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 2 ° Regen

Navigation:
Crosby-Enkel begeistert als „Zugpferd“

Phil Crosby Crosby-Enkel begeistert als „Zugpferd“

„White Christmas“ im Oktober? Als Enkel von Bing Crosby ist das quasi Pflicht. Egal wann.

Voriger Artikel
OP-Gewinner gehen zu Jürgen von der Lippe
Nächster Artikel
Gefangen im Verlangen

Phil Crosby trat in Marburg auf.

Quelle: Nadja Schwarzwäller

Marburg. Eigentlich war Phil Crosby aber für einen Workshop und ein Benefizkonzert in Marburg. Ein Konzert geben beziehungsweise ein Konzert besuchen und dabei nicht nur Spaß an Musik haben, sondern auch noch etwas Gutes tun - diese Idee hatte der Marburger „Rotaract“-Club.

„Rotaract“ ist die Jugendorganisation der Rotarier. Um Spenden für die Marburger Kinderklinik zu sammeln, hatte der Marburger Club zur Teilnahme an einem Benefizkonzert aufgerufen - mit dem Enkel des berühmten Bing Crosby als „Zugpferd“ im doppelten Sinn.

Phil Crosby trat nämlich nicht nur beim Konzert auf, sondern hielt die drei Tage zuvor bereits Workshops mit den anderen Sängerinnen und Sängern ab, die sich gemeldet hatten. Es sei toll gewesen, mit den jungen Leuten zu arbeiten, sagte Crosby im Gespräch mit der OP. Er sei zwar kein ausgebildeter Lehrer in diesem Bereich, aber er könne anderen etwas von seinen vielfältigen Erfahrungen weitergeben, die er gemacht habe. In den Workshops ging es dann weniger um Technik und Stimme, sondern um Dinge wie Bühnenpräsenz, so der Sänger.

Für Pascal Fehst war der Name Phil Crosby der Grund, sich auch als Sänger am Konzert zu beteiligen, obwohl er schon mit der Organisation alle Hände voll zu tun hatte. „Was für ein cooler Typ“, stellte der 22-Jährige fest. Christian Eifert hingegen gestand, vom berühmten Großvater zuvor noch nichts gehört zu haben. Der 15-Jährige war der Jüngste, der im Haus der AMV Fridericiana auf der Bühne stand.

„Es war toll, von so einem Profi beraten zu werden“, erklärte Christian Eifert. Phil Crosby habe das mit sehr viel Herz gemacht. Und das war dem amerikanischen Sänger auch beim Konzert anzumerken. Dabei hat er sich selbst einige Jahre schwer getan, seine Leidenschaft für die Musik zum Beruf zu machen, wie Phil Crosby verriet. Eben wegen des weltberühmten Großvaters.

Pascal Fehst, Christian Eifert, Alexandra Winterhoff (25), Lena Liebau (23), Alexandra Thöne (21) und Helena Murk (15) zeigten indes keine Scheu vor großen Namen und wagten an Pink, Adele, Ed Sheeran oder Ray Charles. Am Ende gab es für alle verdienten Applaus von den rund 40 Gästen des Konzerts. Und natürlich durfte „White Christmas“ zum Schluss nicht fehlen.

von Nadja Schwarzwäller

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr