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Collegium musicum bietet Festival der Solisten

Kunst- und Kulturtage Collegium musicum bietet Festival der Solisten

Ein Kaleidoskop hervorragender Solisten wird das Abschlusskonzert der diesjährigen Kunst- und Kulturtage im großen Saal der Stadthalle in Stadtallendorf am Sonntag ab 19.30 Uhr bunt und abwechslungsreich gestalten. Auf dem Programm des Collegium musicum stehen Werke aus Barock, Klassik und Moderne.

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Das Orchester Collegium musicum musiziert am Sonntag in der Stadthalle Stadtallendorf.

Quelle: Heiner Schultz

Stadtallendorf. Junge Gäste aus Bulgarien, Geigenschüler von Georgi Kalaidjievs Projekt „Musik statt Straße“, die zur Zeit der Bulgarischen Gesellschaft in Gießen einen Besuch abstatten, werden das Konzert eröffnen.

Kalaidjiev übernimmt nicht nur die die Gesamtleitung des Konzertes, sondern er zeigt auch als Komponist und Solist die gesamte Bandbreite seines virtuosen Könnens. Sowohl in Johann Sebastioan Bachs berühmten E-Dur Violinkonzert (BWV 1042), seiner eigenen Komposition „Impressionen“ als auch in der anrührenden Titelmelodie des Films „Schindlers Liste“ wird er seine Geige „singen“ lassen.

Eher leiser, wenn auch nicht minder feurig eröffnet Arne Kühr auf seiner Gitarre den zweiten Teil des Programms mit  dem Konzert von Johann Sigismund Weiss für Laute und Streicher in d-Moll, das für Gitarre bearbeitet wurde. Weiss (1690-1737) ist ein Komponist aus Breslau, der später am kurpfälzischen Hof des Kurfürsten Carl Philipp in Mannheim als Konzertmeister wirkte.

Kalaidjievs Komposition „Impressionen“ zeigt ihn als Sohn seiner Heimat. Sie ist geprägt von volkstümlich melancholischen bis feurig-virtuosen Balkanklängen. Den Part der Solo-Oboe übernimmt Peter Sanders vom Orchester des Stadttheaters Gießen.

Die beiden Solistinnen Stefanie Schrödel aus Flensburg (Flöte) und Silvia Schäfer aus Frankfurt (Harfe) sind vielen Zuhörern noch aus dem letzten Konzert in bester Erinnerung. Das Doppelkonzert für Flöte und Harfe in C-Dur (K.V.299) ist das einzige Werk von Mozart, in dem eine Harfe besetzt ist.

Zum Finale werden alle Akteure noch einmal vereint sein. Der junge Pianist Jakob Bergmann spielt Bachs Praeludium Nr. 1, zu dem ihn alle Beteiligten mit der Melodie von Gounods „Ave Maria“ begleiten werden.

von unseren Redakteuren

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