Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Christlicher Liedermacher besingt Herrlichkeit Gottes

Gebetswoche mit Konzert von Albert Frey Christlicher Liedermacher besingt Herrlichkeit Gottes

Mehr als 450 Besucher erlebten am Freitagabend zum Abschluss der Allianz-Gebetswoche im Gemeindesaal der evangelischen Gemeinschaft am Ortenberg ein begeisterndes Konzert.

Voriger Artikel
Filme zum Nachdenken und Filme zum Lachen
Nächster Artikel
Sinnsuche mit großer Krisenkiste

Albert Frey (links) begeisterte das Publikum am Ortenberg. Neben ihm steht der Bassist Michael Fastenrath.

Quelle: Jürgen Jacob

Marburg. Einen der namhaftesten christlichen Lobpreissänger begrüßte Gemeinschaftspastor Stefan Piechottka: Albert Frey, dessen Lieder seit Jahrzehnten Jugendstunden und Gottesdienste bereichern, eröffnete seinen Auftritt mit der Frage an seine Zuhörer, wie sie ihren Weg mit Gott gestalten.

Sein persönlicher Weg, so Frey, seien Lobpreis-Lieder und ein Konzert sei eine Gelegenheit, Gott zu begegnen.

Schon ins erste Lied, „Vater, du bist barmherzig“, stimmten die Besucher freudig mit ein. Dass die Texte eingeblendet werden erleichtert das mitsingen, obwohl viele der Lieder Besucher schon teilweise seit Jahrzehnten begleiten. Mitsingen war erwünscht – ein „offener Abend“ solle es werden, hatte Frey schon zu Beginn gesagt.

Mit dem zweiten Lied machte er deutlich, „dass Worship nicht erst vor 40 Jahren in Amerika erfunden wurde“ so Frey, sondern bereits Paul Gerhard im Jahr 1653 mit seinem Choral „Lobet den Herren“ eine mehr als 3000 Jahre alte Tradition fortsetze.

Zwischen den Liedern gibt's Geschichten

Auch weitere „Jesus-Songs“ des Programms, darunter mit „Anker in der Zeit“ und „Zwischen Himmel und Erde“ regelrechte Lobpreis-Hits, sangen die Besucher gerne mit. Dazwischen erzählte Frey Geschichten aus seinem Leben und erklärt, warum er diese Musik macht und wirft auch den Blick auf biblische Geschichten wie vom verlorenen Sohn, passend zur Gebetswoche.

Aber auch durchaus selbstkritische Lieder haben ihren Platz im Konzert. Bei „Was ist wahr?“, „Keine Lust zu Beten“ oder „Sehnsucht“ wird deutlich, dass auch bei Christen nicht immer das ganze Leben sorgenfrei verläuft. Vor der Pause gibt Frey noch einen Hinweis auf das Marburger Kinderhilfswerk „Compassion“, das er und seine Frau Andrea Adams-Frey unterstützen: „Es gibt keine bessere Verwendung für 30 Euro im Monat, als ein Patenkind.“

Im zweiten Teil sind dann die Besucher noch mehr gefordert und werden beispielsweise eingeladen in dreistimmigen Gospelchor Freys „Halleluja“ intonieren. Auch gibt es beeindruckende Solo-Einlagen von Bassist Michael Fastenrath und Schlagzeuger Burkhard Mayer-Andersson.

Den Schlusspunkt des offiziellen Programms setzte die Hymne „Für den König“, aber erwartungsgemäß entließ das Publikum Frey nicht ohne Zugaben. Zunächst stimmte er „Freiheit der Kinder Gottes“ an und dann mit „Wir Alle“ ein Lied, dass obwohl schon zehn Jahre alt, eine aktuelle Botschaft hat, denn „Vom nahen Osten kommt nicht nur Schrecken“ heißt es dort.

von Jürgen Jacob

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr