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Chaotische, Knetfiguren erobern die Leinwand

Kino: „Shaun das Schaf – Der Film“ Chaotische, Knetfiguren erobern die Leinwand

Ein Augenklimpern hier, ein Lippenkräuseln dort und schon ist klar: Das wollige Knettier und seine Freunde hecken etwas aus. Nach ihrem Fernsehauftritt kommen die Abenteuer nun ins Kino.

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Gewohnt wortlos, aber mit um so mehr Spaß für Kinder und Erwachsene: Shaun, Bitzer und Slip auf der Flucht.

Quelle: Studiocanal

Marburg. Ursprünglich war Shaun nur ein Schaf in der oscarprämierten Knetfiguren-Serie „Wallace & Gromit“. Doch mittlerweile ist das freche und schlaue Tier mit den Kulleraugen selbst ein Star: Seit 2007 hat es eine eigene Fernsehserie, nun kommt es sogar ins Kino mit „Shaun das Schaf – Der Film“.

Die Regisseure Richard Starzak und Mark Burton haben ein wunderbares, komisches und überaus spannendes Abenteuer geschaffen, das mit seinem Charme und seinen lustigen Ideen viele andere Kinderfilme in den Schatten stellt und kleinen wie großen Zuschauern gleichermaßen Spaß macht.

Durch einen dummen Zufall landet der Bauer ganz allein in der Großstadt. Er hat sein Gedächtnis verloren und keine Ahnung, wer er ist und wo er herkommt. Völlig orientierungslos irrt er umher. Schuld daran ist Shaun – deshalb will das Schaf alles in Ordnung bringen. Entschlossen fährt es in die Stadt, um den Bauern zu suchen.

Macher bringen liebevolle Arbeit auf die Leinwand

Auch der Hund Bitzer und die ganze Schafsherde folgen kurz darauf. Um nicht aufzufallen, verkleiden sich alle als Menschen. Das herrenlose Hundemädchen Slip hilft ihnen. Trotzdem ist ihnen bald der böse Tierfänger Trumper auf den Fersen, während sich der ahnungslose Bauer sein Geld als Friseur verdient.

Wer die nur wenige Minuten langen Folgen der Knetfiguren-Serie liebt, wird auch den Film begeistert verfolgen. Liebevoll haben die Macher von Aardman Animation rund um Peter Lord, David Sproxton und Nick Park alles bis ins kleinste Detail ausgestattet – und dabei viele lustige Ideen einfließen lassen.

Sie zeigen, dass es weniger auf Kraft und Gewalt, als vielmehr auf Köpfchen und gute Ideen ankommt. Klar, dass Shaun und seine Freunde voller Einfälle stecken, um ihren Willen durchzusetzen. Ihre Frechheiten und Streiche sind stets so verschmitzt und charmant, dass man ihnen früher oder später alles verzeiht, erst recht, wenn sie mit den Augen klimpern.

Kleine Kinder können lernen, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und sich nicht beirren zu lassen. Und auch für Erwachsene gibt es einige Erkenntnisse, zum Beispiel, was wirklich wichtig ist im Leben: Freunde, Familie und schöne Erinnerungen. Und dass es sich lohnt, die Welt öfter aus der Schaf-Perspektive zu sehen: unvoreingenommen, ohne Angst vor Chaos und mit der Gewissheit, dass sich mit Humor und Leichtigkeit vieles im Leben besser meistern lässt.

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Cordula Dieckmann

 

„Shaun das Schaf – Der Film“ erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat:
sehenswert
mit der Note 3,46 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Der Film ist cool, alles ist super. Bringt noch einen Film. Perfekt!“
  Anna Schultz (11) aus Marburg

„Guter Film für Kids und Erwachsene mit super Anspielungen auf andere Filme. Kann man ein zweites Mal sehen.“
  Bernd Bierwirth aus Kirchhain

„Der Film war witzig, aber an einigen Stellen etwas spannend. Dass es in der Stadt spielt, ist auch gut.“
  Philipp Bode (11) aus Marburg

„Sensationell. Wir zahlenmäßig ebenbürtigen Erwachsenen haben gefühlt mehr gelacht als die Kinder.“
  Tanja Schütt (43) aus Wetter

„Ein lustiger Familienfilm. Selten hat das ganze Kino so oft gelacht.“
  Kirsten Blick (45) aus Marburg

„Shaun ist einfach ein geniales Schaf.“
 Marcel Schick aus Amöneburg

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Timon Ivo (Mardorf), Bernd Bierwirth (Kirchhain), Lennart-Luis Schütt (Wetter), Lotte Blick und Clara Striepecke (beide Marburg). Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Kinderhitparade:
1. Rico, Oskar und die Tieferschatten (3,79)
2. Mein Freund, der Delfin 2 (3,75)
6. Shaun das Schaf – Der Film (3,46)

 
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